Apple will iPhone in manchen Ländern günstiger machen

Das iPhone Xr ist mit einem Preis von mindestens 849 Euro noch das günstigste der iPhones 2018
Das iPhone Xr ist mit einem Preis von mindestens 849 Euro noch das günstigste der iPhones 2018(© 2018 CURVED)

Der iPhone-Umsatz schwächelt und ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Dafür verantwortlich sollen unter anderem die hohen Preise sein, die das Unternehmen für seine Smartphones aufruft. Da setzt Firmenchef Tim Cook nun an und überdenkt die Preispolitik.

Um Weihnachten herum verkaufen sich iPhones in der Regel eigentlich sehr gut. Im letzten Jahr fiel die Nachfrage allerdings bescheiden aus, was sich drastisch auf die iPhone-Verkaufszahlen ausgewirkt hat: 2018 ist der Umsatz in diesem Bereich um 15 Prozent gesunken, berichtet Apple. Als einen der Gründe nennt Tim Cook den chinesischen Markt, allerdings spiele auch der Preis eine erhebliche Rolle, so der CEO im Interview mit Reuters. Das US-Unternehmen überdenkt daher die Preise außerhalb seines Heimatmarktes und will diese gegebenenfalls anpassen, so Cook.

Apple will auf Kurse von Fremdwährungen achten

Apple machte offenbar den Fehler, dass es sich bei der Preisgestaltung seiner Smartphones exklusiv am Kurs des US-Dollars orientierte und den Betrag für Märkte mit Fremdwährungen einfach umrechnete. Da sich der Dollar aber gut entwickelte, waren die tatsächlichen Preissteigerungen der iPhones in Regionen mit schwächeren Währungen stärker.

Das Unternehmen werde sich in seiner Preispolitik künftig daher auch vermehrt nach lokalen Währungskursen richten, kündigt Cook an. Das könnte bedeuten, dass Apple die Preise in einigen Ländern dauerhaft senken wird. Näher ins Detail ging Tim Cook allerdings nicht. Es lässt sich entsprechend schwer einschätzen, inwiefern der hiesige Markt betroffen ist. Das iPhone Xr kostet als günstigstes Apple-Smartphone der aktuellen Generation in Deutschland mindestens 849 Euro. Das iPhone Xs (ab 1149 Euro) und iPhone Xs Max (ab 1249 Euro) sind noch einmal etwas teurer.


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