Apples "Back to school": Warum sich das iPad Pro für Studenten lohnt

Beats-Kopfhörer mit iPad Pro
Beats-Kopfhörer mit iPad Pro(© 2017 CURVED)

Apple hat am Dienstag seine "Back to school"-Kampagne in Deutschland gestartet. Schüler und Studenten bekommen unter anderem beim Neukauf eines iPad Pro 10.5 ausgewählte Beats-Kopfhörer kostenlos dazu. Nicht nur wegen der Gratis-Dreingabe ist das ein guter Deal.

Wir bekommen immer wieder Anfragen von Lesern, welches Gerät sich denn am besten für den Einsatz im Studium lohnt. Die Anforderungen: Leicht muss es sein, der Akku soll lange halten, und Notizen sollen sich idealerweise mit anderen Geräten ohne großen Aufwand synchronisieren lassen. Besonders beliebt: Hybriden, die sich sowohl im Notebook-, als auch im Tabletmodus bedienen lassen.

Auch wenn etwa das Google Pixel C oder das Lenovo YogaBook interessant waren für Android-Fans, so lässt das Betriebssystem im Tabletmodus nach wie vor spannende Features vermissen. Apple hingegen spendiert den iPads unter iOS 11 eine ganze Menge Pro-Features, die so gar nicht auf die iPhones kommen werden. Darunter:

  • ein neues individuell anpassbares Dock, das schnellen Zugriff auf häufig verwendete Apps und Dokumente von jedem Bildschirm aus bietet;
  • verbessertes Multitasking, einschließlich eines neu gestalteten App-Umschalters, der Spaces auf iOS bringt, sodass es einfacher ist, zwischen Apps oder Paaren aktiver Apps zu wechseln, die in Split View und jetzt Slide-Over verwendet werden;
  • die neue "Dateien"-App. Ein Dateimanager, der alles an einem Ort hält, egal ob Dateien lokal, in iCloud Drive oder über andere Anbieter wie Box, Dropbox gespeichert sind;
  • Multi-Touch-Drag & Drop, das über das gesamte System hinweg verfügbar ist, um von überall auf dem Bildschirm Text, Fotos und Dateien von einer App in eine andere zu verschieben;
  • ein neuer Dokumenten-Scanner in Notizen, mit dem Benutzer einzelne oder mehrseitige Dokumente scannen können, der Schatten entfernt und Bildfilter zur Verbesserung der Lesbarkeit verwendet, und
  • eine tiefergehende Integration von Apple Pencil mit Unterstützung für direkte Skizzen, um Text in Notizen und Mail zu schreiben, um Dokumente einfach zu signieren, PDFs zu kommentieren oder auf Screenshots zu zeichnen, sowie eine neue Direkte Notizen-Funktion, die Notizen aus dem Sperrbildschirm durch einfaches Tippen mit Apple Pencil auf das Display öffnet.

Gerade letzteres Feature macht das Gerät spannend für den Einsatz im Studium. Denn auch wenn Tastatureingaben ordentlicher aussehen, erzielen handschriftliche Notizen erwiesenermaßen bessere Lerneffekte.

Leistungsstarke Hardware und stromsparende Displaytechnologie

Im Test erwies sich der A10X-Chipsatz zudem als besonders leistungsstark. Der Akkulaufzeit geriet das nicht zum Nachteil. Möglich macht das die neuartige "ProMotion"-Technologie, die in den Displays der neuen iPad Pros zum Einsatz kommt und Bildwiederholraten von bis zu 120Hz ermöglicht. Wichtig ist der Zusatz "bis zu". Denn tatsächlich passt sich die Wiederholrate dynamisch an. Denn sonst würde die gestiegene maximale Framerate schnell für einen leeren Akku sorgen. "ProMotion" reduziert diese aber beispielsweise beim Lesen eines Buches, erhöht sie beim Filmeschauen und liefert das Maximum bei schnellen Rennspielen oder beim Scrollen in Safari.

Im Rahmen der "Back to school"-Aktionen gibt Apple unter anderem die On-Ear-Kopfhörer Beats Solo3 Wireless gratis zur Bestellung dazu. Sie kosten ansonsten über 200 Euro. Zur Auswahl stehen auch noch die Powerbeats3 Wireless sowie die BeatsX. Um in den Genuss des Angebots zu kommen, müssen Interessenten das iPad Prodas aktuelle iPad 9,7" oder ein iPad mini 4 erwerben. iPhones sind in diesem Jahr nicht mehr Teil des Angebots. Wer sich ein neues iPad Pro 10.5 oder 12.9 zulegt, für den fällt bei den BeatsX kein Aufpreis an – wohl aber für die Powerbeats3 und Solo3.

Übrigens: Wer bereits anderen Apple-Geräte im Einsatz hat, kann seine Notizen, Mails und Lesezeichen via iCloud auch auf iPhone und Mac synchronisieren und nahtlos weiterarbeiten. Neben den Apple-eigenen Office-Anwendungen Pages, Keynote und Numbers lässt sich unter iOS aber auch Microsoft Office nutzen.