Apps im App Store werden ab nächster Woche teurer

Apple erhöht im App Store die Preise um rund zehn Prozent
Apple erhöht im App Store die Preise um rund zehn Prozent(© 2017 CC: Flickr/Mister G.C.)

Apple dreht in wenigen Tagen an der Preisschraube: Im App Store erhöhen sich die Preise offenbar um rund zehn Prozent. Eine entsprechende E-Mail soll Apple an die Entwickler verschickt haben. Der Grund für die Erhöhung sei der Wechselkurs.

In Deutschland und allen anderen Euro-Ländern steigen bis spätestens zum Ende der nächsten Woche die Preise im App Store, berichtet MacRumors und zitiert aus einer Nachricht, die Apple an Entwickler geschickt haben soll. Neue Preisstufen gebe es aber auch für Dänemark und Mexiko. Von der Erhöhung seien sowohl Download-Preise als auch In-App-Käufe betroffen. Bei Abonnements, die sich automatisch verlängern, bleibe der Preis gleich.

Entwickler können Preise anpassen

Bisher waren Apps für 99 Cent die günstigsten nicht kostenlosen Anwendungen im App Store. In wenigen Tagen werde ihr Preis in beispielsweise Frankreich und Österreich auf 1,09 Euro steigen, zeigt das französische Portal iPhoneAddict in einer Liste. Laut der Tabelle kosten beispielsweise 3,49-Euro-Apps zukünftig 4,49 Euro. Entwickler können den Preis laut heise aber durch sogenannte “Alternate Tiers” auch manuell anpassen und ihre Apps auf diese weiterhin für beispielsweise 99 Cent anbieten.

Die letzten Preiserhöhungen im App Store betrafen deutsche Kunden vor etwa zwei und fünf Jahren. Apple begründete die Preiskorrektur damals wie heute kurz und knapp mit Wechselkursänderungen. Neben den Umrechnungskursen sollen aber auch Steuergesetzgebungen für neue Preise verantwortlich sein. Für Kunden aus Taiwan etwa wird ab dem 1. Mai 2017 ein Mehrwertsteuersatz von fünf Prozent eingeführt, so MacRumors.

Im App Store stehen 2,2 Millionen Anwendungen zum Download bereit. Die Sparte brachte dem Tech-Giganten im letzten Quartal 2016 7,17 Milliarden Dollar Umsatz, was sie zu einem immer wichtigeren Geschäft werden lässt.


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