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Apps in the City: Besser parken, tanken und navigieren

Erst der Stau, dann die Parkplatznot: Mobilität in Innenstädten kann schnell zu Frust führen – und vor allem Zeit und Geld kosten. Mit den folgenden Diensten wisst Ihr vorher, welche Straßen Ihr meiden solltet, welche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen und wo günstige Tankstellen sowie freie Parkplätze zu finden sind.

Immer richtig ausgestattet

Die Entscheidung für den nächsten Städtetrip steht, Hotel und Zugfahrt sind gebucht, nur noch die gepackten Koffer fehlen. Was muss mit, was ist bereits im Koffer und was habe ich vergessen? Damit die Beantwortung dieser Fragen nicht in Stress ausartet und Ihr die Reise entspannt antreten könnt, hilft PackPoint. Durch Angabe von Zielort, Reisedauer, Aktivitäten und mehr liefert die App bereits Vorschläge für den Kofferinhalt und sorgt so für die notwendige Struktur. Praktisch: Durch Hinzufügen der kostenpflichtigen Pro-Features können Reisende unter anderem ihre Liste mit dem Organisations-Tool Evernote synchronisieren. PackPoint ist – abgesehen von den In-App-Käufen – kostenlos und für iOS- und Android-Geräte erhältlich.

Tanken, aber günstig

Bei Fahrten mit dem eigenen Auto muss man sich zum Glück ums Gepäck keine großen Gedanken machen. Dafür stellen sich preisbewusste Fahrer die Frage, wo man am günstigen tanken kann. Dank der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe zeigen zum Beispiel kostenlose Apps wie ADAC Spritpreise (iOS und Android) oder clever-tanken.de (iOSAndroid und Windows Phone) die aktuellen Preise für E5, E10 und Diesel in der Umgebung an. Den Erdgas-Preis liefert die Transparenzstelle zwar nicht, die Meldungen anderer Fahrer und Einträge von Tankstellen ermöglichen aber dennoch die Anzeige in der App.

Karten offline speichern

Erst kürzlich hat Nokia seinen Kartendienst Here für Android und iOS in einer neuen Version veröffentlicht. Neben qualitativ hochwertigen Karten – das Kartenunternehmen Navteq gehört seit 2011 zu Nokia – überzeugt die Anwendung vor allem durch die Möglichkeit, Karten kostenlos offline zu speichern. Das spart im Inland nicht nur wertvolles Datenvolumen, sondern auch bei Reisen ins Ausland Geld. Staumeldungen in Echtzeit helfen beim vorausschauenden Fahren. Vor Ort navigiert die App mit Fußgänger-Routen und Vorschlägen zur ÖPNV-Nutzung.

Parkpocket findet den richtigen Platz

Erst keinen Parkplatz gefunden, dann zu teuer abgestellt: Wer mit dem Auto in der Stadt unterwegs ist, kommt an der App Parkpocket (iOS und Android) nicht vorbei. Die Anwendung zeigt nahegelegene freie Parkplätze und verfügbare Stellflächen in Parkhäusern. Bereits vor der Einfahrt in ein Parkhaus könnt Ihr Euch über Öffnungszeiten und Preise informieren. Eine Filterfunktion grenzt das Ergebnis weiter sinnvoll nach den eigenen Bedürfnissen ein: Kriterien sind dabei Einfahrhöhe des Parkhauses, Kamera-Überwachung, barrierefreie Parkplätze, Frauenparkplätze und Lademöglichkeiten für Elektroautos. Praktisch vor allem in fremden Städten: Wer einen Parkplatz gefunden hat, kann sich über die App direkt dorthin navigieren lassen. Parkpocket ist werbefrei und alle Funktionen sind im vollen Umfang kostenlos nutzbar.

Einfach durch den Ticket-Dschungel

Vor allem in den Metropolen lohnt sich der Umstieg auf Bus und Bahn, um von A nach B zu kommen. Problem: Bis Ihr Euch in fremden Städten mit dem Preissystem und den Automaten vertraut gemacht habt, vergeht viel Zeit. Schnell und einfach bekommt Ihr die Fahrkarte für viele Verkehrsverbände Deutschlands über die Handyticket-App. Einzige Voraussetzung ist die Anmeldung mit Bankverbindung oder Kreditkarte. Anschließend lässt sich durch Angabe von Start- und Zielort der Fahrpreis berechnen oder direkt aus dem Fahrkarten-Katalog die passende Karte kaufen. Die App ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

Bequem auf zwei Rädern

Wer sich lieber aktiv durch die Stadt begeben möchte, kann auf das Mietrad-Angebot der Deutschen Bahn zurückgreifen. Die Fahrräder stehen nicht nur an vielen Bahnhöfen zur Verfügung, sondern sind in Städten wie Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt auch über die gesamte Innenstadt verteilt. Die zugehörige kostenlose App (iOS und Android) hilft beim Finden eines Rads in der Nähe und ermöglicht die Ausleihe auf Knopfdruck. Nur Fahren müsst Ihr selbst!

Streckenplanung für Radfahrer

Für die Planung einer Fahrrad-gerechten Route durch den urbanen Dschungel sorgt anschließend Komoot. Kennt Ihr Euch in einer Stadt noch nicht gut aus, findet Ihr in Komoot eine große Anzahl empfohlener Routen zu Sehenswürdigkeiten. Über die integrierte Suche nach Zielen berechnet Ihr aber auch im Handumdrehen eine für den Drahtesel optimierte Route. Praktisch: Mit der Detail-Suche könnt Ihr sogar filtern, welchen Straßenbelag Ihr bevorzugt und wie Eure körperliche Verfassung ist. Dann wird der Ausflug auch nicht zu anstrengend. Die App ist grundsätzlich kostenlos (In-App-Käufe für verschiedene Regionen) und für iOS und Android erhältlich.

Wegweisende Entscheidungshilfe

Wenn Ihr denkt, Ihr kennt Eure Stadt, dann liegt Ihr vielleicht falsch. Denn die Wahl zwischen ÖPNV, Auto, Fahrrad oder dem Fußmarsch ist gerade in Metropolen eine Mammutaufgabe. Eine Einschätzung der Entfernung und der Verkehrssituation ist in Städten, in denen viel gebaut wird, nur schwer möglich. Apps wie Citymapper (iOS und Android) geben Euch einen Überblick über alle Optionen. Sehr gut gemacht: Die bisher nur in Hamburg und Berlin verfügbare App liefert Euch zudem eine Übersicht mit Verspätungen und Sperrungen im Nahverkehr, Tweets der Transportunternehmen sowie Haltestellen in der direkten Umgebung. Wichtige Haltestellen lassen sich außerdem als Favorit abspeichern. Alternativ lohnt auch ein Blick auf Ally (iOS und Android), ehemals Allryder. Beide Apps sind kostenlos und funktionieren auch mit der Apple Watch.

Digitaler Städteführer

Um eine neue Stadt zu entdecken, lohnt der Stadtrundgang mit Stadtführerin oder Stadtführer. Wer sich lieber auf eigene Faust durch die Straßen bewegt, kann mit Yopegu Interessantes erfahren. Von attraktiven Runden durch die Altstadt bis zu gemütlichen Vorträgen in Kirchen ist die gesamte Bandbreite an Touren vorhanden – einige davon kostenlos, andere sind als In-App-Kauf (zwischen 1,99 und 7,99 Euro) erhältlich. Toll gelöst: Speziell für die kleinen Besucher sind Kindertouren enthalten, gehörlosen Reisenden erzählt die Anwendung Geschichten in Gebärdensprache. Yopegu gibt es für iOS- und Android-Geräte.


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