Apps: Twitter verstärkt Auflagen

Am Freitag präsentierte Twitter seine aktuelle Variante der API. Twitter hat dazu geregelt, dass Entwickler von Anwendungen für die Plattform künftig mehr Punkte erfüllen müssen als bisher. Das Kurznachrichtenportal wolle dadurch die Qualität steigern. Das berichtet der Blog "Basic Thinking". In Zukunft muss eine Authentifikation von Applikationen mittels "OAuth" stattfinden, damit sie auf die API zugreifen können. Dadurch soll das Einsacken von Daten ohne vorheriges Ausweisen unterbunden werden. Künftig soll eine App lediglich favorisieren, retweeten sowie antworten.

Drittanbieter benötigen Genehmigung

Drittanbieter sind zudem verpflichtet, ab einer Nutzerstärke von einer Million - oder 100.000 bei Zugriff auf "Kernfunktionen" - eine Genehmigung bei dem Portal einzuholen. Dienste, die zum derzeitigen Zeitpunkt mehr als diese Anzahl an Nutzern zählen, müssen erst ab einer Verdopplung der aktuellen Zahl bei Twitter anklopfen. Ab nun soll es Klienten nicht mehr gestattet sein, Inhalte aus anderen Plattformen wie Facebook in die Timeline bei Twitter zu integrieren.

Meinungen gehen auseinander

Die Meinungen über die Änderungen gehen in der Szene auseinander. Paul Haddad von "Tweetbot" sagte: "Der Himmel fällt uns damit nicht auf den Kopf." Der Redakteur Matthew Panzarino sieht das etwas anders: "Da gibt es nichts zu beschönigen. Diese Änderungen werden das Wachstum von Twitters Ökosystem an Drittanbietern, wie wir es kennen, effektiv töten."

Foto: Twitter