Asus ROG Phone 3: 144 Hz und mehr – so krass ist das Gaming-Handy

Das Asus ROG Phone 3 richtet sich an anspruchsvolle Mobile Gamer
Das Asus ROG Phone 3 richtet sich an anspruchsvolle Mobile Gamer(© 2020 Asus)

Das ASUS ROG Phone 3 ist offiziell – und bringt eine spektakuläre Ausstattung mit, die vor allem Gamer entzücken dürfte. Selbst die anspruchsvollsten Spiele sollten dem Gerät keinerlei Probleme bereiten. Mehr Performance geht aktuell wirklich nicht.

Dafür sorgt unter anderem der brandneue Qualcomm-Chipsatz Snapdragon 865+, dem aktuell kein Android-Prozessor das Wasser reichen kann. Ihm zur Seite stellen könnt ihr je nach Konfiguration bis zu 16 GB RAM der schnellen LPDDR5-Variante. Die aus dieser Kombination resultierende Leistung ist eigentlich fast schon zu viel des Guten. Es dürfte kaum ein Game geben, das die Perfomance des ASUS ROG Phone 3 voll ausreizt.

144-Hz-Display: Ein Traum für Gamer

Apropos übertrieben – auch der Bildschirm setzt neue Maßstäbe im Smartphone-Bereich. Die 90- oder 120-Hz-Displays der Konkurrenz entlocken dem ASUS ROG Phone 3 nur ein müdes Lächeln.  Denn das Gaming-Smartphone wartet gleich mit einem 144-Hz-Display auf, das für enorm flüssige Animationen sorgen dürfte – sofern die Spiele die hohe Bildwiederholrate auch unterstützen. Darüber hinaus punktet der Screen mit einer sehr kurzen Reaktionszeit von 1 ms. Eure Eingaben machen sich also fast ohne Verzögerung in Spielen bemerkbar.

Ebenfalls toll: Das OLED-HDR-Display ist mit 6,59 Zoll überdurchschnittlich groß. All das treibt natürlich den Strombedarf in die Höhe. Glücklicherweise bringt das ASUS ROG Phone 3 einen gigantischen 6000-mAh-Akku mit. Außerdem ist der USB-C-Anschluss so positioniert, dass ihr auch mit angeschlossenem Ladekabel problemlos zocken könnt.

Smartphone und Controller in einem

Spätestens die 64-MP-Triplekamera macht das ASUS ROG Phone 3 dann auch für Power-User interessant, die nichts für Mobile Games übrig haben. Speziell für Zocker hat das Smartphone aber noch ein paar andere Tricks auf Lager. Da wäre etwa die drucksensitiven "Air Trigger"-Sensoren am Gehäuserand.

Sie emulieren die Schultertasten eines echten Gamepads (quasi L1/R1) und sind so positioniert, dass ihr sie komfortabel mit eurem linken und rechten Zeigefinger erreichen könnt. Statt auf sie zu tippen, könnt ihr mit einer Wischgeste auch eine sekundäre Aktion auslösen (L2/R2). Auf Wunsch lässt sich eine weitere selbst festgelegte Aktion auslösen, indem man das Gaming-Smartphone schüttelt.

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe an Zubehör: Das TwinView Dock 3 etwa beschert euch ein zweites Display. Über das Mobile Desktop Dock wiederum besteht die Möglichkeit, Maus und Tastatur an das ASUS ROG Phone 3 anzuschließen – das entsprechende Kleingeld vorausgesetzt. Hier die Preise für das Smartphone selbst:

  • Snapdragon 865 5G, 8 GB RAM, 256 GB interner Speicher: 799 Euro (Strix Edition)
  • Snapdragon 865+ 5G, 12 GB RAM, 512 GB interner Speicher: 999 Euro
  • Snapdragon 865+ 5G, 16 GB RAM, 512 GB interner Speicher: 1099 Euro

Käufer erhalten zudem drei Monate lang den Google Stadia Pro Pass. Die Strix Edition ist bereits bestellbar, die beiden anderen Varianten folgen in Kürze.


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