Asus ZenWatch im Play Store – aber noch nicht verfügbar

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Die Asus ZenWatch besitzt ein 1,63-Zoll-Amoled-Display
Die Asus ZenWatch besitzt ein 1,63-Zoll-Amoled-Display(© 2014 Asus)

Die Asus ZenWatch ist in den USA eigentlich bereits erschienen – erhältlich ist sie trotzdem nicht so richtig. Nachdem vergangene Woche alle Exemplare der Smartwatch bei Best Buy verkauft wurden, ist sie nun auch nach kurzer Verfügbarkeit im amerikanischen Google Play Store vergriffen. Im deutschen Play Store ist sie zwar gelistet, zu kaufen gibt es die smarte Armbanduhr jedoch nicht.

"Asus ZenWatch ist in Ihrem Land nicht verfügbar" sagt die Produktseite im Play Store hierzulande und verrät leider auch nicht, wann sich dies ändern könnte. Asus selbst hält sich zu einem Release in Europa insgesamt noch bedeckt. Zwar wirkt es unwahrscheinlich, dass der Hersteller aus Taiwan sein erstes Wearable nicht auch hierzulande anbieten wird, doch könnten Lieferschwierigkeiten der Grund für das lange Zögern sein.

Wearables verkaufen sich gut – Nachschub kommt nur langsam

Wearables, die mehr können als ein einfacher Fitness-Tracker, verkaufen sich aktuell offenbar nicht schlecht. So war vom Launch des Microsoft Bands zu hören, dass Kunden wie bei einem iPhone-Launch Schlange standen. Die Motorola Moto 360 war Anfang September direkt nach ihrem Launch in den USA in kürzester Zeit ausverkauft und nun zeigt auch die Asus ZenWatch, dass sie selbiges vollbringen kann.

Fraglich ist, ob die Hersteller zum Launch ihrer ersten Wearables noch nicht hinterher kommen, oder ob sie einfach nur vorsichtig sind: Die ersten Exemplare einer völlig neuen Produktkategorie könnten sich natürlich schwerer in Masse produzieren lassen als zum Beispiel Smartphones, die bereits millionenfach hergestellt wurden. Ebenso könnte es aber auch sein, dass Asus, Microsoft und Co. ihre Wearable-Bestände absichtlich knapp halten: Dies könnte einerseits geschehen, um das Interesse an den spannenden und kaum verfügbaren Gütern aufrecht zu erhalten. Andererseits wäre es auch möglich, dass die Hersteller angesichts des noch unberechenbaren Marktes sichergehen möchten, nicht auf hunderttausenden Geräten sitzenzubleiben.


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