Atari am Handgelenk: Gameband ist die Smartwatch für Gamer

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Gameband kommt in mehreren Ausführungen.
Gameband kommt in mehreren Ausführungen.(© 2017 FMTwo Game)

Das Gameband von FMTwo Game ist die Smartwatch, auf die Gamer gewartet haben. Sie soll Retroliebhaber gleichermaßen ansprechen wie Fans moderner Technik und Spiele. Dafür sorgen aktuelle Hardware und Spiele-Klassiker, die sich direkt auf der Uhr spielen lassen.

Nicht mal einen Tag hat FMTwo Game gebraucht, um das Kickstarter-Projekt crowdfinanzieren zu lassen. Mit ihrem Gameband haben die Kalifornier eine intelligente Armbanduhr entwickelt, die sich dediziert an Videospieler richtet – die Nische in der Nische sozusagen.

Retro-Romantik pur

Grundsätzlich liefert das Gameband trotz irreführendem Namen - “Gamewatch” wäre wohl markenrechtlich schwierig geworden - alle Funktionen, die typisch sind für Smartwatches: Benachrichtigungen über eingehende Mails und Anrufe, Vibrationsalarm, Schrittzähler, Kalender, Musikplayer etc. - allerdings kein GPS und (noch) keine Sprachsteuerung. Einzigartig in dieser Form ist die Nutzung der Uhr als mobile Spielekonsole: Auf jedem Gerät sind zehn Arcade-Klassiker, darunter etwa Asteroids, Pong und Centipede, vorinstalliert. Weitere sollen folgen.

Gespielt werden die Evergreens per Touchsteuerung über das berührungsempfindliche AMOLED-Display. In der Diagonale misst der Bildschirm 1,63 Zoll, ist also in etwa so groß wie bei der Apple Watch. Bei einer Auflösung von 320 x 320 und einer Pixeldichte von 277 dpi dürfte das Display um einiges schärfer auflösen als die alten Spielhallenautomaten. Wie gut sich darauf spielen lässt und wie genau die Spiele für das Gameband angepasst worden sind, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht absehen. Einen ersten Eindruck, wie das User Interface aussieht und wie die Watchfaces per Begleit-App gewechselt werden können, liefern die Videos bei Kickstarter.

“When people see a Smartwatch and say that 'the screen is too small' to game on....we just see lack of imagination.”

Aus dem Handgelenk

Wer keinen Wert auf Pixelnostalgie legt, interessiert sich vielleicht für die anderen Features, die FMTwo Game dem Gameband spendiert hat. Als Betriebssystem kommt eine angepasste Version von Android Marshmallow 6.0.1 zum Einsatz. Angetrieben wird das OS von einem Qualcomm Snapdragon Wear 2100, der von einem Akku mit 400 mAh gespeist wird. Wie lange der Akku durchhält bei aktiviertem WLAN sowie Bluetooth 4.2 und längeren Spielrunden am Stück, können oder wollen die Entwickler nicht sagen. Bei normaler Nutzung soll die Uhr aber angeblich mehrere Tage durchhalten. Aufgeladen wird das Gameband typischerweise per USB. Darüber hinaus kommt das Kabel auch dann zum Einsatz, wenn Daten auf die bis zu 256 GB große SD-Karte wandern oder von dort heruntergeladen werden. Über die Desktop-App PixelFurnace können sogar Spiele auf einem PC gestartet werden, sofern die Spiele selbst auf der SD-Karte gespeichert sind.

Der frühe Vogel …

Bis zum 17. März läuft die bereits erfolgreich finanzierte Kampagne noch. Die Prämien für die Superfrühaufsteher sind allesamt vergriffen. Wer jetzt noch unterstützen will, bezahlt mindestens 149 Dollar für die Smartwatch. In den Handel kommen soll sie für 199 Dollar. Wobei FMTwo Game noch keinen konkreten Termin für die Markteinführung in Aussicht gestellt hat. Backer der Kickstarter-Kampagne sollen ihre Uhren allerdings ab September 2017 erhalten.


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