Bang & Olufsen BeoSound 1 und BeoSound 2: die Super-Sound-Zylinder

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Die neuen BeoSound-Geräte kommen in einer großen und kleinen Ausfürung
Die neuen BeoSound-Geräte kommen in einer großen und kleinen Ausfürung(© 2016 CURVED)

Die 360-Grad-Lautsprecher BeoSound 1 und BeoSund 2 von Bang & Olufsen sehen nicht nur spacig aus, sie sind auch einfach zu bedienen.

Die folgende Situation ist bei mir Alltag. Der Wecker klingelt, die Familie quält sich verschlafen aus den Betten und braucht etwas, um die in die Gänge zu kommen. Was hilft, ist Musik. Aber wo ist noch einmal das Smartphone und warum haut die Verbindung mit dem Bluetooth-Lautsprecher schon wieder nicht hin? Bevor die ersten Songs aus den Boxen spielen, ist meistens erstmal Frust angesagt. Mit dem BeoSound 1 und dem BeoSound 2 will Bang & Olufsen (B&O) das ändern. Eigentlich haben die Dänen überwiegend fest installierte Soundsysteme im Angebot. Bei den BeoSound-Lautsprechern steht aber die Flexibilität im Vordergrund – und das extravagante Design.

Dafür haben die Dänen eigens den Designer Torsten Valeur angeheuert. Das Ziel sei es gewesen, etwas zu schaffen, das an ein Musikinstrument erinnert, hieß es auf der Vorstellung im Rahmen der IFA. Zugegeben: An welchem Instrument er sich orientiert hat, wird nicht ganz klar. Trotzdem gebührt dem Designer Respekt. Denn um das Aluminium, aus dem die Gehäuse der Lautsprecher bestehen, in die Form der stylischen Zylinder zu bekommen, sind vier Bearbeitungsschritte notwendig. Einfach in Form pressen ginge nicht, sagte ein B&O-Mitarbeiter beim PR-Termin.

360-Grad-Lautsprecher für jeden Raum

Beide BeoSound-Geräte sind 360-Grad-Lautsprecher. Das heißt: Egal wo Ihr die Lautsprecher aufstellt, Ihr sollt immer den gleichen (guten) Sound hören. Der kleine von beiden, der BeoSound 1, hat außerdem einen Akku. Ihr könnt ihn also auch von der Küche mit ins Wohnzimmer nehmen. Der große BeoSound 2 muss immer ans Stromnetz. Beide BeoSounds lassen sich aber auch ohne Probleme per BeoLink als Multiroom-Lautsprecher mit anderen B&O-Speakern koppeln. Möglichkeiten, die BeoSounds mit Netzwerken oder anderen Geräten zu verbinden, gibt es jedenfalls genug. Beide beherrschen neben WLAN und Bluetooth auch DLNA, Google Cast und AirPlay.

Ihr müsst sie aber nicht zwingend mit einem anderen Geräten verbinden, sondern könnt die Lautsprecher auch direkt mit Streaming-Diensten wie Spotify, Deezer oder TuneIn verknüpfen. Per App legen Nutzer zwei, drei favorisierte Radiosender fest, die auf Knopfdruck einfach losdudeln. Mit einem Wisch über die Oberfläche könnt Ihr den Streaming-Dienst wechseln. Die Lautstärke regelt Ihr über das Drehrad.

Zum Zeitpunkt der Vorstellung der Lautsprecher wurden die Stände rund um den B&O-Stand noch aufgebaut. Ein richtiges Bild von der Soundqualität konnten wir uns wegen der störenden Geräuschkulisse deshalb leider nicht bilden. Bang & Olufsen ist allerdings auch nicht dafür bekannt, hochpreisigen Murks zu produzieren. Trotzdem kann erst ein ausführlicher Test zeigen, ob sich die vergleichsweise hohe Ausgabe von 1.295 Euro für den BeoSound 1 beziehungsweise 1.695 Euro für den BeoSound 2 lohnen.


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