Bank Of America rüstet gegen WikiLeaks

In einem Interview mit dem US-Amerikanischen Magazin Forbes hat WikiLeaks-Sprecher Julian Assange angekündigt, die nächste Enthüllung seiner Plattform werde sich mit zwei großen amerikanischen Banken beschäftigen. Dabei soll es wohl um die Kommunikation zwischen Vorstandsmitgliedern gehen.

Mit dieser Ankündigung löste Assange  große Nervosität in den Führungsetagen amerikanischer Großbanken aus. Um sich präventiv gegen eventuelle Schmähungen zu schützen, hat sich die Bank Of America im großen Stil beleidigende Domains gesichert. Das meldete die bracheninterne Informationsplattform Domain Name Wire. Dabei soll es um Adressen gehen, die Schimpfwörter wie "blows" oder "sucks" in Kombination mit den Namen von Vorstandsmitgliedern enthalten.  So will sich die Bank vor eventuelle Schmutzkampagnen gegen Vorstandsmitglieder schützen.

Ob dieses Vorgehen wirklich hilft, einen Imageschaden einzugrenzen, ist fraglich. Außerdem  ist derzeit noch nicht klar, um welche Banken es geht - also ob die Bank of America überhaupt betroffen ist.

qambo.de  meint: Wer solche Präventivmaßnahmen startet, hat definitiv Dreck am Stecken!