BASE Tab 7.1 Test - Ausführlicher Testbericht zum neuen 7-Zoll Tablet

BASE Tab 7.1 Test

Nach dem ersten BASE-eigenen Tablet, hat die E-Plus Gruppe vor wenigen Wochen mit dem BASE Tab 7.1 sein zweites Android-Tablet auf den Markt gebracht. Das Gerät wurde gegenüber der Vorgängerversion in einigen Bereichen überarbeitet, sodaß es jetzt ein noch besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet.

So kommt das BASE Tab 7.1 mit einem 7-Zoll Display, einer Auflösung von 1024x600 Pixeln und einem 1.4 GHz taktenden Prozessor (CPU) daher. Was den Speicher angeht war man alles andere als sparsam, so findet sich neben dem mit recht ordentlich bemessenen internen Speicher (4GB) eine 16 GB Speicherkarte im Lieferumfang wieder.

Da das BASE Tab 7.1 ohne Vertrag nur 249,-€ kostet, könnte es für den ein oder anderen preisbewussten Käufer eine interessante Alternative zu bekannten Geräten wie dem Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N oder dem Huawei S7 MediaPad (welche jeweils ca. 100,-€ mehr kosten) sein. Wie sich das BASE Tab 7.1 aus dem Hause ZTE gegenüber anderen Tablets aber wirklich schlägt, werde ich im nachfolgenden Test zusammenfassen.

Weiterführende Links:

Nachfolgend die wichtigsten Links zum Gerät, z.B. zur Bedienungsanleitung oder den Produktdetails:

• Kurzanleitung: Download (PDF)
• Bedienungsanleitung: Download (PDF)
• Produktbeschreibung: BASE Website / ZTE Website
• Produktvideo: Youtube
• Kostenlose PC-Sync-Software: MyPhone Explorer

Lieferumfang:

Das BASE Tab 7.1 wurden nur die nötigsten Zubehörteile beigelegt. So findet man im weißen Karton folgendes Zubehör wieder.

• BASE Tab 7.1
• Li-Ionen Akku (3.400 mAh)
• Multispannungs-Netzteil (100-240V)
• USB-Datenkabel
• 3,5 mm Stereo-Headset
• 16 GB microSD Speicherkarte
• Kurzanleitung

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt, wie bereits erwähnt, bei 249,- Euro.

Gehäuse und Verarbeitung:

Das BASE Tab 7.1 kommt in einem sehr großzügig dimensionierten Gehäuse mit Abmessungen von 192,8 x 121,8 x 12,75 mm daher. Das Gewicht des Gerätes ist mit 402 Gramm für ein Tablet als angenehm zu bezeichnen; bei der gebotenen Ausstattung inklusive des großen 7.0 Displays ist das Gewicht sehr akzeptabel.

Die Gehäuseoptik mit dem glänzenden Kunststoff kann man als in Ordnung bezeichnen. Egal ob man die schwarze Front oder die weiße Rückseite des BASE Tab 7.1 nimmt, beide sind komplett aus einfarbigem, glatten Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitungsqualität ist gut, dem Gehäuse lässt sich trotz auswechselbarem Akku und der damit einhergehenden demontierbaren Rückwand, kein Knacken oder Knarzen entlocken. Das ganze Gehäuse wirkt daher insgesamt sehr stabil.

Die Front des Gerätes wird von dem großen 7 Zoll Display dominiert; was 17,8 Zentimeter in der Diagonalen entspricht. Unterhalb des Displays befinden sich drei Sensor-Tasten wieder; die Tasten sind im Einzelnen von links nach rechts: Startseite-, Menü- sowie die Zurück-Taste. Rechts neben diesen Tasten findet sich eine kleine LED wieder, die als Nachrichten- bzw. Ereignissignalisierung dient. Nicht schlecht, so sieht man direkt ob es neue E-Mails, SMS oder ähnliches gibt. Am oberen Displayrand ist die kleine 0,3 MegapixelFrontkamera (für Videotelefonie oder Selbstporträit) sowie der Lichtsensor untergebracht.

Auf der rechten Gehäuseseite findet sich im oberen Teil die Taste um das Gerät zu starten (bzw. zur Gerätesperre), sowie die Wipptaste zur Lautstärkenregelung wieder. An der Oberseite des Geräte befindet sich einer der beiden Lautsprecher sowie der 3,5 mm Audioanschluss, an der Unterseite ist wiederum der micro-USB Anschluss sowie der zweite Lautsprecher zu finden.

Die Geräterückseite beherbergt die 3,2 Megapixel Kamera. Der Akkudeckel lässt sich dank einer dafür vorgesehen Einkerbung problemlos öffnen, zum Vorschein kommen darunter der 3.400mAh starke Akku, der SIM-Kartenschacht sowie der Einschub für die microSD Karte (16GB im Lieferumfang enthalten).

Touchscreen:

Der 7.0 Zoll messende Touchscreen wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich überholt, so hat das Display jetzt eine Auflösung von 1024 x 600 Pixeln und beherrscht nahezu die komplette Gerätefront. Das Display stellt bis zu 262.000 Farben dar und ist ähnlich dem Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N kapazitiv, Multitouch wird somit auch problemlos unterstützt. Das Display reagiert präzise auf die Eingabe per Finger. So lassen sich die einzelnen Menüicons oder Menüpunkte genau drücken und bedienen.

Was die Pixeldichte angeht, so hat das BASE Tab 7.1 in dieser Kategroie gegenüber dem ersten BASE Tab deutlich zugelegt. Gerade bei der Darstellung von Text oder Schrift merkt man den Unterschied bzw. die feinere Darstellung doch schon deutlich, auch bei Bildern und Videos ist jetzt eine deutlich schärfere Wiedergabe ersichtlich.

Wer übrigens mal einen direkten Vergleich mit anderen Geräten haben möchte, für den hier nochmal ein paar Vergleichswerte was die reine Pixeldichte im Bezug auf die Displayfläche angeht. Dies wird üblicherweise in PPI (Pixel per Inch) bzw. manchmal auch in DPI (Dots per Inch) gemessen.

• Apple iPad 1&2: 1024x768 Pixel bei 9,7 Zoll = ~132 PPI
• BASE Tab: 800x480 Pixel bei 7 Zoll = ~133 PPI
• Dell Streak 7: 800x480 Pixel bei 7 Zoll = ~133 PPI
• Motorola Xoom: 1280x800 Pixel bei 10,1 Zoll = ~150 PPI
• HTC Flyer: 1024x600 Pixel bei 7 Zoll = ~170 PPI
• Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N: 1024x600 Pixel bei 7 Zoll = ~170 PPI
BASE Tab 7.1: 1024x600 Pixel bei 7 Zoll = ~170 PPI
• new Apple iPad : 2048x1536 Pixel bei 9,7 Zoll = ~264 PPI

Das Anzeigeformat wird selbstverständlich durch drehen des Gerätes beeinflusst, da auch beim BASE Tab 7.1 ein Lagesensor verbaut wurde. Hält man das Gerät also im Hochformat, ist der Bildschirminhalt auch im Hochformat ausgerichtet, hält man das Gerät dann m Querformat so wechselt die eingeblendete Tastatur und die Displayanzeige mitsamt ins Querformat.

Von der Farbwiedergabe, dem Kontrast und der Helligkeit kann man beim BASE Tab 7.1 eigentlich nicht meckern, die gebotene Darstellung reicht unter normalen Umständen locker aus. Klar ist es nicht so leuchtstark und blickwinkelfest wie ein AMOLED oder Super AMOLED+ Display, dafür ist die Farbwiedergabe aber eine Ecke natürlicher als bei den anderen Displaytechniken.

Desktops und Widgets:

Das Android Betriebssystem (Android 2.3.5 / Gingerbread) kommt mit einem mittlerweile bewährten Bedienkonzept daher. Das Gerät bietet 5 durchschaltbare Desktops (auch Homescreens genannt), die mit Shortcuts, Ordnern oder Widgets belegt werden können. Zwischen den insgesamt fünf Desktops blättert man einfach per Fingerstreich hin und her; im oberen Bereich wird dabei ein Indikator eingeblendet der anzeigt auf welchem der fünf Seiten man sich gerade befindet. Oberhalb des jeweiligen Desktops gibt es eine aufrufbare Statusleiste, unterhalb des Desktops das Hauptmenü. Dieses Hauptmenü beherbergt alle vorinstallierten und auch selbst installierten Programme. Möchte man ein Programm auf dem Desktop platzieren, so reicht es dieses Icons auf den Desktop zu ziehen und loszulassen. Wer mag kann die einzelnen Programme auf dem Desktop in umbenennbare Unterordner platzieren. Es reicht mit dem Finger auf den Desktop zu drücken, und schon kann man zwischen folgenden Punkten wählen:

• Verknüpfung
• Widgets
• Ordner
• Hintergründe

Was die einzelnen, vorinstallierten Widgets angeht so gibt es z.B. folgenden Möglichkeiten: Analoguhr, Kalender, Digitaluhr, E-Mail Ansicht, ein Google-Suchfeld, und vieles mehr stehen zur Auswahl. Weitere Widgets stehen problemlos über den Android-Market zum Download bereit.

Wenn man viele Programme installiert hat, wird das Hauptmenü ziemlich schnell unübersichtlich, die Symbole hier lassen sich nämlich nicht verschieben, sondern werden immer alphabetisch angezeigt. Es empfiehlt sich also die 5 Desktops nach seinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen damit die Übersichtlichkeit nicht leidet. Durch erstellbare Ordner stellt dies jedoch kein Problem dar.

Wer mag, kann die Optik des Gerätes dank der Vielseitigkeit nach belieben anpassen, das BASE Tab 7.1 liefert hier verschiedene Hintergründe ab Werk mit. Wem die zur Auswahl stehenden Widgets und Hintergründe nicht reichen, der wird im "Google Play Store" problemlos fündig werden.

Kamera:

Das BASE Tab 7.1 bietet eine 3,2 Megapixel Kamera, die auf der Rückseite relativ unscheinbar in der linken oberen Ecke verbaut wurde. Ein LED Blitzlicht sucht man allerdings vergebens; schade, so werden Bilder bei weniger Umgebungslicht oder bei kompletter Dunkelheit unbrauchbar. Was die Einstellmöglichkeiten angeht so hat das BASE Tab 7.1 unter anderem folgenden Punkte:

• Fokusmodus: Stellen Sie den Autofokus der Kamera ein (Auto).
• Belichtung: Wähle einen Belichtungswert zwischen +2 und -2 aus
• Bildgröße: Legen Sie die Größe des Fotos (in Pixel) fest.
• Bildqualität: Legen Sie die Bildqualität fest.
• Farbeffekt: Legen Sie einen Bildeffekt fest.
• ISO wählen: Stellen Sie einen ISO-Wert von 100, 200, 400 oder 800 ein, oder Auto.
• Anti-Banding: Passen Sie Vorschaubilder automatisch an (oder AC Frequenz)
• Sättigung: Passen Sie die Sättigung an.
• Kontrast: Passen Sie den Kontrast an.
• Schärfe: Stellen Sie mit dieser Option die Schärfe ein.

Die maximale Kameraauflösung für Standbilder liegt im 4:3 Format bei 2048 x 1536 Pixeln. Selbstverständlich bietet die Kamera einen Autofocus, der beim auslösen der Kamera automatisch fokusiert und scharf stellt. Die Bilder selbst werden im Schnitt ca. 500-59200 kB groß, logischerweise abhängig vom gewählten Motiv und der Auflösungsstufe.

Was die Qualität angeht liefert ist das BASE Tab 7.1 eher unterdurchschnittliche Bilder. Mehr als einen Schnappschuss hier und da kann man von der Kamera nicht erwarten, für mehr ist sie aber vermutlich auch nicht konzipiert worden. Aber eine Kamera im Smartphone oder Tablet möchte ich nicht mehr komplett missen, zu praktisch ist mittlerweile das abfotografieren von Barcodes oder QR-Codes.

Wer Videotelefonie nutzen möchte oder mal ein Selbstporträit schießen möchte, kann dazu die kleine 0,3 Megapixel-Kameralinse auf der Frontseite des Tablets nutzen. Neben Standbildern kann das BASE Tab 7.1 natürlich auch Videos aufnehmen. Die Auflösung liegt immer bei 640 x 480 Pixeln. Auch hier gibt es wie im Fotomodus folgende Einstellungen:

• Farbeffekt: Legen Sie einen Bildeffekt fest.
• Videoqualität: Wählen Sie eine Videoqualität.
• Video-Encoder: Wählen Sie einen Video-Encoder.
• Audio-Encoder: Wählen Sie einen Audio-Encoder.
• Videolänge: Stellen Sie die Länge des Videos ein.
• Kameraeinstellungen: Setzen Sie die Camcorder-Einstellungen zurück auf die Standardwerte.

Die Länge der aufgenommen Videos ist nur durch den verwendeten Speicher begrenzt, hier sind also theoretisch stundenlange Aufnahmen möglich, auch wenn sicher keiner so lange mit dem Tab in der Hand Filmen wird. Insgesamt geht die Qualität in Ordnung wenn man mal ein kurzes Video machen möchte, viel mehr geht bei der relativ geringen Auflösung leider nicht.

Bedienung und Texteingabe:

Das Bedienkonzept als Kombination aus Touchscreen, eingeblendeter QWERTZ-Tastatur oder alphanummerischer Tastatur ist gut gelöst. Neu ist die Texteingabe per Fingerwisch über die Tastatur. Man schreibt also ein Wort ohne den Finger von der Tastatur abzusetzen und fährt über die Buchstaben. Die Texterkennung erledigt dann den Rest und erkennt welches Wort man schreiben möchte. Anfangs ist es sicherlich für Neulinge etwas gewöhnungsbedürftig alle Drehs und Kniffe herauszufinden, doch dann läuft es wie aus einem Guß.

Das Display reagiert auf die Eingaben präzise, sodass es sehr selten vorkommt dass man eine Eingabe ein zweites Mal bestätigen muss. Sollte es aber mal doch zu einer Fehleingabe kommen, gibt es noch als kleinen Zusatz eine Rechtschreibkorrektur, die diese Fehler dann für den Nutzer ausbügelt.

Was die Geschwindigkeit angeht, so liegen zwischen dem neuen BASE Tab 7.1 und seinem Vorgängern (BASE Tab) wirklich Welten. Geraden beim schnellen blättern durch Dokumente oder beispielsweise das Telefonbuch hatte das alte Modell so seine Probleme. Beim neuen BASE Tab 7.1 ist davon nichts mehr zu merken, so gibt es in der Bedienung des Gerätes kein ruckeln oder lange Ladezeiten. Die gewisse Trägheit des Vorgängermodells ist beim BASE Tab 7.1 definitiv verschwunde. Alles andere hätte mich aber auch gewundert, schließlich hatte das erste BASE Tab nur einen 600 MHz Hauptprozessor, wohingegen das neue BASE Tab 7.1 mit einer 1.400 MHz bzw. 1,4 GHz schnellen CPU arbeitet. Im sogenannten Quadrant Benchmark erreichte das Gerät bei mir übrigens 2.393 Punkte.

Akku- und Empfangseigenschaften:

In der Disziplin Akkulaufzeit ist es um das BASE Tab 7.1 ordentlich bestellt. BASE gibt bis zu 300 Stunden Standby und 6,5 Stunden Gesprächszeit an. Mit eingeschaltetem WLAN & UMTS, automatisiertem Sync zu Google und ein paar Stunden Surfen und E-Mailen bringt man das Gerät auf gut zwei bis drei Tagen Laufzeit. Bei langen Surf- oder Videosessions kriegt man mit dem BASE Tab 7.1 noch sehr ordentliche 6-8 Stunden Dauernutzung hin.

Was den Empfang angeht so ist das BASE Tab 7.1 wirklich gut. Das Gerät hat eine ordentliche Sende- und Empfangsleistung zu bieten. So bleibt der Empfangspegel im UMTS- sowie GSM-Bereich konstant. Das Gerät hält in verschiedenen Empfangsbereichen stabil das Signal und hält auch in schwierigeren Umgebungen noch relativ lange am Mobilfunknetz fest. Was die Sprachqualität, über die zwei integrierten Lautsprecher an den beiden Geräteseite angeht, so ist der Gesprächspartner gut und deutlich hörbar. Auch bei der Musikwiedergabe machen die Lautsprecher eine gute Figur, sie übersteuern nicht und der Klang bleibt selbst bei maximaler Ausgabestufe sauber.

Das Gerät wird übrigens über einen micro-USB Anschluss aufgeladen. Das ist sehr lobenswert, kein proprietärer Stecker wie bei Samsung oder Apple ihn verwenden. Dieser Anschluss dient nicht nur als Ladeanschluss, sondern auch als Datenschnittstelle. Der Kopfhöreranschluss ist als konventioneller 3.5 mm Klinke Anschluss umgesetzt worden, so kann man hier frei entscheiden welchen Kopfhörer man verwenden möchte.

Funktionsüberblick:

Das BASE Tab 7.1 weiß mit einer Menge an Ausstattung aufzuwarten. Wie auch schon beim Vorgängermodell, hat man auch beim BASE Tab 7.1 eine vollständigen Mobilfunkeinheit verbaut. Das heißt mit dem BASE Tab 7.1 kann nicht nur drahtlos per GSM oder UMTS gesurft werden, sondern auch telefoniert werden. Dies geschieht wahlweise per Freisprechlautsprecher, Bluetooth oder aber per beiliegenden Kabel-Headset.

Nachfolgend die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

• Designtyp: Tablet
• Länge Breite x Höhe in mm: 192,8 x 121,8 x 12,75
• Gewicht: ca. 402 g
• Stand-by-Zeit: max. 300 Stunden
• Sprechzeit: max. 330 Minuten
• Akku: Li-Polymer-Akku, 3.400 mAh
• Frequenzbänder GSM: Quadband(850/900/1800/1900 MHz)
• Frequenzbänder UMTS: Triband(900/1900/2100 MHz)
• SAR Wert: 1,58 W/kg
• GPRS/EDGE: Klasse 12/Klasse 12
• UMTS/HSDPA/HSUPA: Ja / Ja (bis 14.4 Mbit/s) / Ja (bis 5.76 Mbit/s)
• Hauptdisplay: TFT-Display, mit 262.000 Farben, 1024 x 600 Pixel
• Kamera: 3,2 Megapixel Kamera und 0,3 Megapixel Frontkamera
• CPU/Prozessor: 1,4 GHz (Snapdragon MSM8255 Prozessor)
• Speicher: 512,00 MB RAM / 512,00 MB ROM
Interner Speicher der dem Nutzer zur Verfügung steht: ca. 3 GB
• Externe Speichererweiterung: Micro SD, max. 32 GB (16 GB inklusive)
• Betriebssystem: Android OS 2.3.5
• MMS und SMS in einer Konversationsansicht
• E-Mail: SMTP, POP3, IMAP4
• Browser: vollwertige HTML Webbrowser
• Klingeltöne: polyphone Klingeltöne WAV, WMA, MP3
• Sprachfunktionen: Freisprechfunktion
• Schnittstellen: Bluetooth 2.1 + EDR , USB, W-LAN
• W-LAN: IEEE 802.11 b/g/n
• Synchronisation: Google Kontakte
• Navigation: Google Maps

Die integrierte Bluetooth-Schnittstelle unterstützt den Bluetooth 2.1 Standard, dieser unterstützt das A2D-Profil (Bluetooth Stereo Profil) sowie der Nutzbarkeit als Modem. Wobei es am Rande erwähnt auch ab Werk eine Funktion („Mobiler Zugangspunkt“) gibt um das BASE Tab zum WLAN Hotspot zu machen. So kann man bequem mit dem Computer online gehen ohne nur ein Kabel verwenden zu müssen.

Anmerkung: Wer den Bluetooth-Dateiversand und -empfang vereinfacht nutzen möchte dem lege ich das Programm "Bluetooth File Transfer" ans Herz, so lassen mit dem BASE Tab 7.1 recht komfortabel Dateien mit anderen Geräten austauschen.

Musik- und Video-Player:

Selbstverständlich darf ein Musik-Player nicht fehlen. Das Gerät bietet einen sehr leicht bedienbaren Touchplayer. In der Hauptübersicht stehen zu Auswahl Interpret, Alben, Titel, Genres (optional auch Komponisten, Jahre), Wiedergabe-Listen. Der Player selbst bietet dann nach erfolgreicher Titelauswahl die übliche Android Musikoberfläche, bestehend aus großem Album-Cover, Play, Pause, Vorwärts, Rückwärts, Repeat, Zufallswiedergabe sowie dem Wechsel zur Wiedergabeliste. Um den Klang bei der Wiedergabe anzupassen hat ZTE / BASE dem Gerät Dolby Mobile spendiert. Hier findet man einige vorgefertigte Presets und die Möglichkeit zwei eigene Klangprofile anzulegen.

• Voreinstellung
• Hip-Hop
• Klassisch
• Elektronik
• Country
• Dance
• Latino
• Metal
• Personalisiert 1
• Personalisiert 2

Natürlich spielt der MP3-Player auch im Hintergrund weiter, da das Gerät vollständig Multitasking-fähig ist. Die Wiedergabe im Standbymodus wird dann in der Titelleiste oben signalisiert, hier kann man dann auch problemlos in den Player zurückwechseln. Bei Bedarf lässt sich die 16 GB Speicherkarte auch mit größeren microSD Karten bis zu 32 GB ersetzen, dann macht man das Gerät zu einem wandelnden Musikarchiv.

Kommen wir zum Thema Klang, dieser ist mit den beiliegenden Kopfhörern eher durchschnittlich. Da es sich um keine In-Ear Ohrstöpsel handelt ist der Bassanteil eher schwach, die höheren Frequenzen sind hingegen absolut ausreichend. Für Musikliebhaber lohnt nichts desto trotz der Kauf eines hochwertigeren Kopfhörerpaares mit ausgewogenerem Klang. Beim BASE Tab 7.1 ist wie bereits gesagt ein 3.5 mm Klinkeanschluss verbaut worden, so dass eigenen Kopfhörern nichts im Wege steht.

Wem dann doch mal die MP3s ausgehen oder wer mal Lust auf Musik aus dem Radio hat, der kann auf das integrierte UKW-Radio zurückgreifen. Hier gibt es natürlich einen Sendersuchlauf und einen Speicher für die Stationen. Das Radio funktioniert übrigens nur, wenn das Headset angeschlossen ist, hierüber wird nämlich die Antenne zum Empfang realisiert.

Wer mit dem BASE Tab 7.1 auch Videos anschauen möchte, kann dies natürlich auch problemlos tun. Das Gerät schafft es Videos in voller Bildschirmauflösung sauber und ruckelfrei wiederzugeben. Was die Sortierbarkeit der archivierten Videos angeht so bietet das Tab die Möglichkeit nachfolgend zu sortieren:

• Name
• Datum
• Größe
• Typ

Selbst mit größeren Auflösungen kommt BASE Tab 7.1 noch sehr gut klar, Videos in HD Qualität (720p) werden flüssig und ohne ruckeln abgespielt. Es macht aber trotzdem Sinn das gewünschte Videomaterial auf das nötige Niveau herunterzukonvertieren, so spart man ordentlich an Speicherplatz. Wo wir schon beim Thema Wiedergabe sind, einen TV-Out zur Wiedergabe der Inhalte gibt es am BASE Tab 7.1 leider nicht.

Verbindungsmöglichkeiten:

Was die einzelnen Verbindungsmöglichkeiten angeht so kann sich das BASE Tab 7.1 sehen lassen. Bluetooth, WLAN, EDGE, GPRS, UMTS und HSPA stellen das Grundgerüst dar. Mit dem Gerät surft es sich dank dieser Funkstandards relativ zügig und passabel. Alles andere wäre aber auch verwunderlich gewesen, ist das BASE Tab doch als reines Onlinegerät ausgelegt.

Wer mag kann übrigens das automatische Synchronisieren abstellen um die Mobilfunkverbindungen bzw. dem Datenverbrauch unter Kontrolle zu halten. Hinzu gesagt sei aber, dass das BASE Tab 7.1 unterwegs eigentlich nur mit einem ordentlichen Datenpaket oder noch besser einer Datenflat Sinn macht. Nur so lässt es sich unterwegs wirklich entspannt und sorglos surfen. Sonst kann es passieren das dass BASE Tab 7.1 hier und da mal ungefragt nach "Hause" verbindet und so Datenkosten produziert. Nicht ohne Grund vertreibt BASE das Gerät im Vertragssegment mit inkludierter Internet Flatrate. ;-)

Das Gerät kann dank beiliegendem USB-Kabel als Wechseldatenträger genutzt werde, man erlangt so problemlos Zugriff auf die im Gerätespeicher liegenden Bilder, Videos, und Dokumente.

PIM-Funktion (persönl. Informationsverwaltung):

Kommen wir also nun zu den PIM Programmen wie Kalender, Kontakte, Notizen, etc. die das BASE Tab 7.1 beherrscht.

Fangen wir mit dem Kalender an, dieser bietet wie zu vermuten eine Monats-, Wochen- und Tagesübersicht. Die Eingabe selbst ist ziemlich detailliert geraten, die zur Verfügung stehenden Felder sind:

• Terminname
• Datum und Uhrzeit
• Ganztägig: ja / nein
• Ort
• Beschreibung
• Kalender mit dem gesynct wird (z.B. Google Calendar)
• Alarm (einstellbar in verschiedenen Minutenschritten)
• Wiederholungen
• Hinweis

Beim Telefonbuch sieht es ähnlich umfangreich aus. Hier sollte man in der Regel mit den zur Verfügung stehenden Feldern problemlos auskommen. Hier eine kleine Übersicht welche Felder das Telefonbuch anbietet:

• Rufnummer (Mobiltelefon,Privat, Arbeit, Andere, Eigene)
• E-Mails Adresse (Privat, Beruflich, Andere)
• Klingelton
• Postanschrift (Privat, Beruflich)
• Organisation (Beruflich, Andere)
• Chat (AIM, Windows Live, Yahoo, Skype, ICQ, etc.)
• Notizen
• Alias
• Website
• Geburtstag

Die Felder lassen sich beliebig kombinieren und hinzufügen. Durch die benutzerdefinierten Felder kann man nach belieben hinzufügen und verwalten.

Wer will kann selbstverständlich auch ein persönliches Anruferbild für jeden Kontakt hinzufügen. Zur besseren Übersichtlichkeit gibt es auch die Möglichkeit die Kontakte nach Gruppen zu unterteilen.

Was die Office Features angeht hat BASE auf die "Documents to Go" Software gesetzt. Hier lassen sich wie zu erwarten Powerpoint-, Word-, Excel und auch PDF-Dateien öffnen. Um diese Dateien auch erstellen zu können oder mit Google Docs zu syncen, muss man allerdings die Vollversion kaufen..

Was dem BASE Tab 7.1 übrigens fehlt ist eine Sync Software für den heimischen Computer. So vermisst man wie schon beim BASE Lutea 1 & 2 die Möglichkeit das Gerät mit Outlook oder ähnlichem abzugleichen. Hier kann man sich aber leicht Abhilfe in Form des kostenfreien MyPhoneExplorer verschaffen. Die benötigten USB Treiber liefert man übrigens auf dem Gerät mit, so werden diese sofort nach anstöpseln des Gerätes im Wechseldatenträger Modus angezeigt.

GPS:

In dieser Kategorie hat man ab Werk einerseits die Möglichkeit der Lokalisierung per Google Latitude, Google Places und andererseits auch Google Maps als Navigations- und Ortungssystem. Diese Lösung ist mittlerweile eine richtige, d.h. sprachgeführte Navigation, wie man sie von vollwertigen Navigationsgeräten kennt. Da keinerlei Kartenmaterial lokal gespeichert ist (Offboard-Navigation), ist auch hier eine Datenverbindung erforderlich. Das Gerät lädt so die abgebildeten Kartenausschnitte sowie die Fahrkommandos per Internet-Verbindung herunter.

Da Google seine Maps immer weiter verbessert, stellt dies eine durchaus brauchbare Lösung dar. Ein sinnvolles Update gab es z.B. mit Version 5.7 - seither kann man Kartenausschnitte mit einem Umkreis von 16 Kilometern auf dem Gerät abspeichern und so auch ohne Datenverbindung nutzen.

Wer mag kann natürlich auch auf namhafte Onboard-Lösungen wie beispielsweise Navigon, ALK CoPilot oder Aura (ehemals Sygic mobile maps) zurückgreifen. Mit diesen Softwarekomponenten macht man sein BASE Tab 7.1 zum echten Navigationsgerät mit Spurassistent und weiteren Features. Ein 7.0 Zoll Navigationsgerät hat natürlich auch seinen Reiz, so sind dank des großen Displays die angezeigten Inhalte und Karten dann auch wunderbar ablesbar.

Software-Market:

Wer die Funktionen des Gerätes noch etwas erweitern möchte, sollte sich im Google Play Store (früher Android Market) umschauen. So gibt es u.a Programme für eine automatische Umschaltung der Lautstärke je nach Standort, ein Programm, das den nächsten Supermarkt in der Nähe findet, und viele weitere Tools. Hier lohnt auf jeden Fall ein regelmäßiger Blick in den Play Store.

BASE hat dem Gerät übrigens schon ab Werk eine Menge  vorinstallierter Apps verpasst, wie z.B. ADAC Pannenhilfe, eBay, Entertainment, Gettings, HRS Hotels, E-Plus JobConnect, Mein BASE, TOP APPS, und einige mehr. Diese lassen sich leider nicht deinstallieren, was wirklich schade ist. Einerseits belegen diese Apps so unnötig Speicherplatz, und anderseits möchten auch diese Apps regelmäßig per Update auf dem neuesten Stand gehalten werden, ob man die Apps nun nutzt oder nicht ist dabei egal.

Hier einige Programme, die ich durchaus empfehlen kann, auf dem BASE Tab 7.1 zu installieren:

- 3G Watchdog (guter und umfangreicher Datenzähler)
- ADW Launcher EX (eine weitere Launcher-Alternative)
- Angry Birds Space (ein sehr gutes kostenloses Spiel)
- Astro (ein guter Dateimanager)
- barcoo (Barcode Scanner mit Preisanzeige)
- Business Calender (schönes Widget mit Kalenderübersicht)
- Beautiful Widgets (nette Wetter- und Uhranzeige)
- Bluetooth File Transfer (gute Übersicht über die BT-Verbindungen)
- DB Railnavigator (Fahrplaninformation für Bahnfahrer)
- FotMob (Liveergebnisse und RSS News aus dem Bereich Fußball)
- Fancy Widgets (Wetter- und Uhranzeige)
- Gettings (lokale Rabatte / Angebote im Einzelhandel)
- GO Launcher EX (ein sehr guter Launcher mit netten Themes)
- GO SMS Pro (ein alternatives SMS-Programm mit schönen Themes)
- IMDB (eine ziemlich bekannte Film- und Schauspielerdatenbank)
- kicker.de (hier dreht sich alles um Fußball)
- Labyrinth Lite (kurzweiliges Spiel für zwischendurch)
- LauncherPro (ein alternativer Launcher für den Android-Desktop)
- Layer (Augmented Reality Browser, Standortinformationen)
- nachrichten.de (Nachrichtenübersicht nach Themen)
- News und Wetter (ein weiteres gutes Nachrichtenprogramm)
- Power Manager (ein Programm, um den Energiehaushalt zu verwalten)
- Programm Manager (das TV Programm im Überblick)
- Quick Profiles (Umgebungsprofile anlegen und umschalten)
- Qype (Restaurantbewertung mit GPS-Nutzung)
- ran (alles zu Fußball / Sat1 Sport)
- Soundhound (Titel und Interpret eines Musikstücks erkennen lassen)
- Spare Parts (diverse Einstellungen am Android Betriebssystem vornehmen)
- Sportschau (wie der Name vermuten lässt, geht es um Sport)
- SPOX (hier dreht sich ebenfalls alles um Sport)
- Tagesschau.de (hier weiß wohl jeder, worum es geht)
- TaskSwitcher (einfaches Tool, um zwischen laufenden Programmen zu wechseln)
- Toogle Settings (Profilumschaltung, Akku schonen und weitere Features)
- Translate (Übersetzungstool für ca. 150 Sprachen)
- Trillian ((sehr guter und einfacher Instant Messenger)
- TuneIn Radio (sehr gut sortiertes Online Radio)
- WeatherBug (Wetterinformationen mit Anzeige der Temperatur in der Statusleiste)
- Wikitude (Standortinformationen)

Dies ist nur eine kleine Auswahl für das BASE Tab 7.1 Es gibt noch wesentlich mehr an kostenlosen und auch kostenpflichtigen Programmen (~430.000 Apps / Stand: April 2012). Es muss jeder selbst einen Blick auf den Play Store werfen, um zu schauen, was einem gefällt bzw. wichtig ist. Wer mag, kann mal auf http://play.google.com vorbeischauen.

Browser:

Kommen wir zu einer der wohl wichtigsten Applikation am BASE Tab 7.1, die Rede ist natürlich vom integrierten Webbrowser. Wie es sich für ein Tablet gehört ist ein vollwertiger Internet-Browser integriert worden.

Das surfen im Internet und der Seitenaufbau sind insgesamt sehr gut, selbst bei aufwändigeren Websites gibt es keine größeren Verzögerungen. So ist der Seitenaufbau und das scrollen über die Seiten wirklich angenehm flüssig und verläuft ohne ruckeln.

Der Browser kommt mit nahezu allen Internetinhalten klar, die Darstellung ist nahezu identisch mit der des heimischen Desktop Computers. Der Browser unterstützt:

• WML
• HTML
• XHTML
• CSS
• JavaScript
• Flash (Version 11)

Wer mag kann eine Übersicht über die Webseite auf einen kurzen Displaydruck aufrufen und so auf den gewünschten Teil der Webseite zum zoomen doppelklicken. Wie bei anderen Android Geräten wurde auch hier der Zoom per „Pinch und Zoom“ Fingergeste umgesetzt, so kann man per Fingerspreizen stufenlos in die gewünschten Webinhalte rein- und rauszoomen.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell kann das aktuelle BASE Tab 7.1 übrigens endlich Flash-Inhalte wiedergeben. So kann das Gerät also, im Gegensatz zu einigen anderen Marken-Tablets, ohne unnötige Umwege Flash-Inhalte auf Websites wiedergeben. Klar kommt es darauf an wie umfangreich der jeweilige Flash-Inhalt ist, so kann man gelegentlich die 1,4 GHz CPU doch noch an ihre Grenzen bringen.

Was die Bildschirmeingabe angeht so wird diese über die Bildschirmtastatur des BASE Tab 7.1 erledigt. Im Browser sind maximal 8 Fenster parallel möglich zwischen denen man per Menü nahtlos hin und her wechseln kann. In der Regel sollten diese 8 Browserfenster für Fans des Browser-Multitasking vermutlich genügen. Des Weiteren kann man im Browser die Schriftgröße einstellen und einen Popupblocker aktivieren.

Wie bei einem Desktop-Browser gibt es beim BASE Tab 7.1 natürlich auch die Möglichkeit Lesezeichen anzulegen, diese zu verwalten oder den Verlauf zu betrachten. Des Weiteren gibt es neben dem Standard Browser natürlich auch Browser Alternativen wie den Opera Mobile, Skyfire, Dolphin HD oder der Mozilla Firefox. Hier entscheiden also wieder der persönliche Geschmack und die Anforderungen die man an den Browser so stellt.

E-Mail:

E-Mails sind wie nicht anders zu erwarten auch beim BASE Tab 7.1 problemlos abzurufen. Der bevorzugte Weg führt natürlich wie schon erwähnt über den G-Mail (Google Mail) Account. Hier werden die Mails dann automatisiert im Push-Verfahren auf das Gerät übertragen.

Wer lieber eine andere E-Mail-Adresse auf dem BASE Tab 7.1 nutzen will, kann dies natürlich auch tun; hier bietet das Gerät den Zugriff auf IMAP oder POP3 Konten. In diesem genannten Fall wird Push-Mail per Exchange-Mail unterstützt; alternativ kann man auch das automatische Abrufintervall nach Belieben verändern, der kleinste Wert liegt bei rund 5 Minuten. Dies sollte sicher immer noch mehr als ausreichend schnell sein, wenn man seine Mails unterwegs lesen möchte. Anhänge kann man selbstverständlich auch mit dem BASE Tab 7.1 empfangen und versenden, Bilder oder Musik als Beispiel stellen natürlich kein Problem dar.

Fazit:

Das BASE Tab 7.1 ist, in der Preisliga in der es spielt, ein gutes Gerät. Das Gerät bietet eine insgesamt ordentliche Bedienung und vollwertige Ausstattung. Dank der geringeren Abmessungen gegenüber 10 Zoll Geräten ist es vor allem unterwegs ein stetiger Begleiter. Schwächen findet man in der Ausstattungsliste vielleicht bei der etwas antiquierten Android Betriebssystem-Version 2.3 sowie der eher bescheidenen Kameraqualität. Hier wäre natürlich die aktuellste Version in Form von Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) nett gewesen, doch vermutlich wäre das Gerät sonst nicht zu diesem Preis an den Start gegangen.

Gemessen an seinem Preis ist das BASE Tab 7.1 für Gelegenheitsnutzer, oder Leute die in den Tablet Markt einsteigen wollen, sicherlich ein interessantes Gerät. Die Ausstattung reicht zum surfen, navigieren, mailen, chatten, etc. locker aus, und das Gerät erfüllt sehr gut seinen Zweck. Dank Android Betriebssystem sind ansonsten der Softwareerweiterung des Gerätes kaum Grenzen gesetzt, im "Play Store" gibt es für jeden Bedarf die passende Software.

Auch in den Disziplinen Akku und Verarbeitung kann sich das von ZTE gebaute Gerät wirklich sehen lassen. Es liegt gut in der Hand und fühlt sich trotz des vielen Kunststoff nicht billig an. Des Weiteren hält der Akku problemlos einen vollen Tag, und das bei wirklich umfangreicher Nutzung. Egal ob man das Gerät also beruflich nutzen möchte, oder einfach nur als multimedialen Begleiter mit sich führt, in beiden Fällen kommt man gut über den Tag. Wer also ein gutes Allround-Tablet sucht, und nicht unbedingt das Highend-Tablet braucht, der wird mit dem BASE Tab 7.1 sicherlich nichts falsch machen.