Dropcam: Google könnte ins Security-Geschäft einsteigen

Dropcams Kamera speichert Aufzeichnungen in der Cloud, damit Ihr überall darauf zugreifen könnt
Dropcams Kamera speichert Aufzeichnungen in der Cloud, damit Ihr überall darauf zugreifen könnt(© 2014 Dropcam, CURVED Montage)

Google befindet sich angeblich in Verhandlungen zur Übernahme des Sicherheitskamera-Startups Dropcam. In Verbindung mit der Akquise von Nest Anfang des Jahres könnte der Internetkonzern damit die Mittel für ein vernetztes Heimsicherheitssystem bekommen, berichtet The Verge unter Berufung auf The Information.

Dropcam stellt Überwachungskameras her, die ihre Aufnahmen in der Cloud speichern, sodass ihre Besitzer jederzeit und von überall darauf zugreifen können. Für Bereiche ohne Kameraabdeckung sind auch wasserdichte Bewegungsmelder im Angebot. Nach dem Hersteller für smarte Heimelektrik Nest wäre Dropcam die zweite Firma für einen vernetzten Haushalt, die von Google übernommen wird.

Nest kann mit seinem Thermostaten den Energieverbrauch eines Haushaltes drastisch reduzieren, bietet aber mit seinem smarten Rauchmelder Nest Protect auch ein Produkt, dass trotz anfänglicher Probleme langfristig für mehr Sicherheit sorgen könnte. Der Grundgedanke des Herstellers, dass Sicherheit nicht stören darf, ist auch für Dropcam Teil der Firmenphilosophie.

Smartphone-Krieg im Schlafzimmer?

Auch Apple arbeitet derzeit angeblich an Smart-Home-Software. Der Kauf von Dropcam könnte von Google also in Vorbereitung auf einen weiteren Konkurrenzkampf geschehen: Der Smartphone-Krieg könnte auf Schlaf- und Wohnzimmer ausgeweitet werden. Solange dies aber daheim zu mehr Sicherheit und einem geringeren Stromverbrauch führt, werdet Ihr als Kunden auf jeden Fall die lachenden Dritten in diesem Konflikt der Technik-Giganten sein.

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