Beats Music-CEO muss iTunes Radio retten

iTunes Radio kann sich knapp ein Jahr nach dem Launch noch immer nicht am Streaming-Markt etablieren.
iTunes Radio kann sich knapp ein Jahr nach dem Launch noch immer nicht am Streaming-Markt etablieren.(© 2014 iTunes Radio, CURVED Montage)

Nach dem Abschluss des Deals verkündet Apple erste Personalrochaden. Ian Rogers verantwortet ab sofort den Streaming-Dienst und soll iTunes Radio wettbewerbsfähig machen. 

Schwächelndes Streaming-Angebot

Apple hat Beats Electronics nicht wegen seiner Produkte, sondern der Köpfe dahinter übernommen. Das zeigt sich jetzt nach dem offiziellen Abschluss der Übernahme deutlich. Der Konzern weist den zugekauften Mitarbeitern neue Aufgaben zu. Eine bedeutende Rolle bekommt der bisherige Beats Music-CEO Ian Rogers: Er leitet ab sofort iTunes Radio.

Dieser Job dürfte kein einfacher werden. Das Musik-Angebot von Apple schwächelt seit geraumer Zeit. Die Verkaufszahlen für Downloads sinken, der Radio-Dienst ist bisher nicht abgehoben. Seit Herbst 2013 ist iTunes Radio in den USA und Australien verfügbar.

Zwei Streaming-Marken

Rogers soll sich in seiner neuen Position weiterhin um Beats Music kümmern und parallel dazu die iTunes-Sparte ausbauen. Vorerst werden beide Marken bestehen bleiben, informiert das Unternehmen. Was iTunes Radio bisher vom Durchbruch abhält ist unter anderem die starke Konkurrenz. In den USA sind Pandora und Spotify die Marktführer am Musik-Streaming-Markt. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, plante Apple vor einigen Monaten Partnerschaften mit öffentlichen Radiostationen.

Auch der Erfolg von Beats Music ist noch überschaubar. Der zu Jahresanfang gestartete Dienst hat Berichten zufolge nur 111.000 registrierte Nutzer.


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