Beim NBA-Trikot der Zukunft könnt ihr Name und Nummer per App ändern

Joel Embiid, Paul George und LeBron James beim NBA All Star Game 2019 – in herkömmlichen Trikots
Joel Embiid, Paul George und LeBron James beim NBA All Star Game 2019 – in herkömmlichen Trikots(© 2019 picture alliance/AP Images)

Sieht so die Zukunft für Sportfans aus? Die US-Basketballliga NBA hat mehrere Ideen vorgestellt, die in einigen Jahren real werden sollen – darunter Trikots, die ihr per App verändert.

Am Rande des diesjährigen "NBA All-Star Game" hat Commissioner Adam Silver präsentiert, was Sportfans in wenigen Jahren erwarten könnte. Demnach soll es Trikots geben, auf denen ihr den Namen und die Nummer anpassen könnt. Dazu benötigt ihr offenbar nur eine Smartphone-App, die mit dem Trikot gekoppelt ist.

Logo und Farbe bleiben gleich

Silver veränderte auf der Bühne unter anderem ein Trikot von Steph Curry mit der Nummer 30 in eines von NBA-Legende Michael Jordan, der zu seiner aktiven Zeit die 23 trug. Dazu tippte er nur kurz auf seinem Smartphone und schon verwandelte sich das Jersey. Ein Video dazu findet ihr am Ende des Artikels.

Teamlogo, Sponsoren und die Farbe des Trikots könnt ihr allerdings nicht ändern. Die Idee dürfte unter anderem für Fans interessant sein, die ein Shirt von einem Spieler besitzen, der die Mannschaft wechselt. Sie können in solchen Fällen ihr Trikot einfach "erneuern" und sich Nummer sowie Name eines aktuellen Team-Mitglieds auf ihr Leibchen zaubern. Details zu der Technologie, die hinter dem Feature steckt, verriet Adam Silver nicht.

Gesichtserkennung soll Einlass komfortabler machen

Zudem stellte die NBA ein Feature vor, dank der Zuschauer ihre Tickets beim Betreten der Arena nicht mehr vorzeigen müssen. Die Identifizierung erfolgt stattdessen per Gesichtserkennung, wie ESPN-Journalist Marc Spears berichtet. Adam Silver stellte zudem Hologramm-Maskottchen in Aussicht. Das war aber noch nicht alles: Wenn ein Fan auf der Tribüne Google Glasses trägt, sollen andere Zuschauer das Spiel aus dessen Sicht verfolgen können – obwohl sie eigentlich gar nicht in der Arena sind.

Die Visionen könnten sicherlich auch für andere Sportarten wie Fußball interessant sein. Es ist allerdings noch reichlich Geduld gefragt. Die von der NBA genannten Neuerungen gibt es wohl nicht vor 2030.


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