Besucher der Gamescom mussten warten

Die Veranstalter der Gamescom mussten heute zeitweise die Eingänge zur Messe schließen, weil man nicht mit so vielen Besuchern gerechnet hatte. Um die Wartezeit zu verkürzen, wurden verschiedene Angebote vor den Hallen dargeboten.

Man reist Extra für ein Event an und wird wieder heimgeschickt - was soll das?
Diese Frage stellten sich bestimmt auch viele, die am heutigen Samstag auf die Gamescom wollten. Wer rechzeitig gekommen war, konnte mit gutem Gefühl in die Messehallen stürmen. Gegen Mittag kamen immer mehr Menschen, und so entschloss der Veranstalter, die Eingänge zeitweise zu sperren. Alle, die noch nicht von Zuhause auf dem Weg zur Spielemesse waren, wurden gebeten, morgen zu kommen. Am Eingang Süd hielt man Getränke und Sitzgelegenheiten für die Wartenden bereit.
Wer nicht schon eine Karte im Vorverkauf erworben hatte, der konnte gleich gehen, denn die Tageskassen wurden geschlossen.

Wirklich viel ansehen konnte man nicht. Bei den meisten Spielen wartete der Fan bis zu 5 Stunden - natürlich nur, wenn er hinkam. Auf der Facebook-Seite der Gamescom gehen ständig neue Posts ein, in denen sich Spieler über die Zustände beschweren. Alle Kartenbesitzer, die nicht auf die Messe konnten, bekommen ihr Geld übrigens wieder. Ob der morgige Messetag wirklich ruhiger wird, ist zu bezweifeln. Die Leute, die heute nicht hineingekommen sind, werden es morgen probieren. Einige Fans der Gamescom haben sich schon komplett verabschiedet und werden nicht mehr zur Spielemesse nach Köln kommen.

Auf Twitter entbrannte eine Diskussion darüber, ob dieser Tag in einer Katastrophe wie bei der Loveparade enden könnte. Ich fand diese Einschätzung gar nicht so weit hergegriffen, denn wer einmal auf Youtube gesehen hat, wie sich die Menschen durch die Hallen pressen, bekommt fast schon Angst.