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Keine Hoffnung: Huawei und Google – Biden-Regierung äußert sich

Huaweis Strategie für 2020: Es wird ein schwieriges Jahr
Für Huawei wird es wohl auch in Zukunft nicht einfacher (© 2020 HUAWEI )
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05.02.21 von

Julian Schulze

Die neue US-Handelsministerin Gina Raimondo hat sich zum Huawei-Bann geäußert. Ihren Aussagen nach zu urteilen, dürfte sich das Drama rund um den chinesischen Smartphone-Hersteller künftig fortsetzen. Ein Ende der Handelsbeschränkungen scheint nicht in Sicht.

Es ist nun schon bald zwei Jahre her, dass die US-Regierung Huawei auf die sogenannte "Entity List" gesetzt hat. Umso größer war die Hoffnung des Unternehmens, dass die neu gewählte US-Regierung rund um Präsident Biden das Handelsembargo lockern oder sogar aufheben würde. Die bereits bestätigte Handelsministerin Gina Raimondo machte diese Hoffnung mit einigen Aussagen nun jedoch zunichte.

Das Handelsembargo verbietet es amerikanischen Unternehmen also weiterhin, mit Huawei zu kooperieren. Ohne Google-Dienste macht der Hersteller jedoch große Verluste. Außerhalb von China wirken Huawei-Smartphones dadurch wenig attraktiv, obwohl es nicht an Innovationen und starker Hardware mangelt.

Huawei eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA?

Bloomberg berichtet, dass Gina Raimondo eine schriftliche Anfrage von republikanischen Senatoren erhalten habe, um das weitere Vorgehen abzuklären. Laut dem Bericht antwortete die Handelsministerin der US-Regierung, dass sie keinen Grund dafür sehe, Huawei oder eine der anderen chinesischen Firmen von den Sanktionen zu befreien. Da die Unternehmen ein Risiko für die nationale Sicherheit der USA darstellten, gebe es dazu keinen Grund. Allerdings wolle sie sich die Einwände der Betroffenen anhören.

Entgleitet Huawei der westliche Markt?

Solange Huawei weiterhin auf der Entity List steht, ist eine Kooperation mit Google nicht möglich. Das Fehlen der Google-Dienste ist für einen Android-Hersteller jedoch eine Grundvoraussetzung, um auf dem westlichen Markt Erfolg zu haben. Schon letztes Jahr brach Huaweis Umsatz in Europa deshalb massiv ein.

Für die Voraussage, dass es 2021 sogar noch enger für den Tech-Giganten aus China wird, braucht es keinen Marktanalysten. Schließlich kommen zu den fehlenden Zulieferungen aus den USA auch noch die Probleme der Corona-Krise hinzu. Es würde uns nicht überraschen, wenn Huawei seinen Platz hinter Samsung als zweitgrößter Smartphone-Hersteller an Apple oder Xiaomi dauerhaft verlieren würde.

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