Billig-Prozessor macht Chromebook zum Schnäppchen

Chromebook-Hersteller können bald noch billigere Modelle herstellen.
Chromebook-Hersteller können bald noch billigere Modelle herstellen.(© 2014 Acer, HP, Samsung, CURVED Montage)

Der Chip-Hersteller MediaTek baut die Basis zur Integration von günstigen Prozessoren. Mit diesen könnte der Preis neuer Chromebooks weit unter 200 US-Dollar liegen. 

Low End-Prozessor im Test

Die Google-gestützte Notebook-Serie Chromebook kann durch eine Neuerung bald zum Schnäppchen werden. Der Chip-Hersteller MediaTek hat einen Code für das Chrome-Betriebssystem eingereicht, um einen Low-End-Prozessor zu testen. Der ARM Cortex-A7-Prozessor soll den Cortex-A15/A7-Lösung ersetzen, die  Samsung derzeit bei seinen Chromebooks im Einsatz hat. 

Leistung leidet

Zwar ist der jetzige Prozessor schon relativ günstig, so ist die einfachere Version noch billiger, heißt es. Im Handel sind die Chromebooks von verschiedenen Herstellern ab 200 US-Dollar erhältlich. Der neue Prozessor könnte den Preis drastisch reduzieren. Das Schnäppchen hat jedoch einen Haken: Die Niedrigpreis-Chromebooks müssen an Leistung und Geschwindigkeit einbußen.

Ob und wann MediaTek seine Billigtechnologie in die Google-Geräte integriert, bleibt abzuwarten. Chromebook-Produzent Acer geht einstweilen den umgekehrten Weg und stattet sein nächstes Modell mit einem leistungsstarken Intel-Prozessor aus. Zuletzt begann auch Lenovo mit der Produktion von Chromebooks. Den Laptops mit dem Google-Betriebssystem wird großes Potenzial zugeschrieben. 2013 wurden sieben mal so viele Einheiten verkauft als im Jahr davor.


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