Bitcoin-Millionen bei Mt. Gox aufgetaucht

Die 200.000 Bitcoins helfen Mt. Gox nur wenig – und den Nutzern gar nicht
Die 200.000 Bitcoins helfen Mt. Gox nur wenig – und den Nutzern gar nicht(© 2013 istock.com/AAA-pictures)

Der plötzliche Geldsegen kommt Nutzern von Mt. Gox nicht zugute: In eine handfeste Währung umgerechnet haben die aufgetauchten Bitcoins einen Wert von etwa 118 Millionen Dollar. Sie wurden in einer digitalen Brieftasche des Unternehmens gefunden, von der die Betreiber der Börse angenommen hatten, dass sie keine Bitcoins mehr enthielte.

Die Nutzer der Börse haben von dem unerwarteten Geldsegen nichts: Da sie vor Gericht nicht als Kreditgeber gelten, können sie keinen Anspruch auf die gefundenen Bitcoins erheben. Die Betreiber von Mt. Gox hätten die Bitcoins in Offline-Brieftaschen verschoben, berichtet das Portal TechCrunch. Mit dem aufgetauchten Betrag beläuft sich der Verlust des Unternehmens nun auf etwa 650.000 Bitcoins.

Sicherheitslücken und Sammelklage

Nachdem die Börse am 28. Februar 2014 in Japan Insolvenz angemeldet hatte, waren erhebliche Sicherheitslücken der Online-Börse aufgedeckt worden. Durch einen Leak war der Quelltext veröffentlicht worden, den Hacker daraufhin untersuchten.

Nutzer haben die Möglichkeit durch eine Klage gegen Mt. Cox einen Teil des Geldes zurückzuerhalten, das sie verloren haben. Kurz nach der Pleite hatte ein Nutzer aus den USA bereits eine Sammelklage gegen das japanische Unternehmen eingereicht.


Weitere Artikel zum Thema
Galaxy S8: Kamera lässt sich offen­bar per "Doppel-Klick" schnell star­ten
Guido Karsten1
Für spontane Schnappschüsse solltet Ihr die Galaxy S8-Kamera wohl über den Power-Button starten
Das Galaxy S8 wird keinen physischen Home Button besitzen. Samsung ermöglicht den Schnellstart der Kamera-App daher offenbar auf andere Weise.
Huawei arbei­tet an komplett rand­lo­sem Smart­phone
1
Weg damit !7Das Huawei P10 verfügt noch über Display-Ränder
Huawei lässt das Xiaomi Mi Mix alt aussehen: Der chinesische Hersteller soll an einem Smartphone arbeiten, das komplett auf Display-Ränder verzichtet.
So häufig werden Apples iPhone 2G, 3G und 3GS immer noch genutzt
Guido Karsten1
Peinlich !19Auch das iPhone 3GS ist immer noch nicht ausgestorben
Das erste iPhone wurde 2007 angekündigt und es ist noch immer nicht tot. Eine Statistik verrät nun, wo alte Apple-Geräte immer noch genutzt werden.