Bitcoin-Millionen bei Mt. Gox aufgetaucht

Der plötzliche Geldsegen kommt Nutzern von Mt. Gox nicht zugute: In eine handfeste Währung umgerechnet haben die aufgetauchten Bitcoins einen Wert von etwa 118 Millionen Dollar. Sie wurden in einer digitalen Brieftasche des Unternehmens gefunden, von der die Betreiber der Börse angenommen hatten, dass sie keine Bitcoins mehr enthielte.

Die Nutzer der Börse haben von dem unerwarteten Geldsegen nichts: Da sie vor Gericht nicht als Kreditgeber gelten, können sie keinen Anspruch auf die gefundenen Bitcoins erheben. Die Betreiber von Mt. Gox hätten die Bitcoins in Offline-Brieftaschen verschoben, berichtet das Portal TechCrunch. Mit dem aufgetauchten Betrag beläuft sich der Verlust des Unternehmens nun auf etwa 650.000 Bitcoins.

Sicherheitslücken und Sammelklage

Nachdem die Börse am 28. Februar 2014 in Japan Insolvenz angemeldet hatte, waren erhebliche Sicherheitslücken der Online-Börse aufgedeckt worden. Durch einen Leak war der Quelltext veröffentlicht worden, den Hacker daraufhin untersuchten.

Nutzer haben die Möglichkeit durch eine Klage gegen Mt. Cox einen Teil des Geldes zurückzuerhalten, das sie verloren haben. Kurz nach der Pleite hatte ein Nutzer aus den USA bereits eine Sammelklage gegen das japanische Unternehmen eingereicht.


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