Björks iPad-App kommt ins Museum

Mit dem Album "Biophilia" entwickelte Björk 2011 ein multimediales Projekt.
Mit dem Album "Biophilia" entwickelte Björk 2011 ein multimediales Projekt.(© 2014 Björk)

Die iPad-App "Biophilia" erhält einen festen Platz in der Kollektion des Museum of Modern Art. Die Anwendung enstand als Teil eines Musikalbums.

Erste iPad-App im MoMa

Tablet-Anwendungen werden jetzt zu Kunststücken, zumindest die von Björk: "Biophilia" heißt die iPad-App der isländischen Musikerin, die jetzt ins Museum kommt. Das Museum of Modern Art übernimmt die Anwendung in seine Architektur- und Design-Kollektion. Es ist die erste interaktive, downloadbare Software-Applikation, die in das Portfolio aufgenommen wird, informiert die Institution.

"Biophilia" entstand 2011 als Teil der Kampagne zum Launch des gleichnamigen Albums von Björk. Das Werk wurde zum Teil sogar am iPad aufgenommen. Die einzelnen Tracks konnten in der App gekauft werden und sind am Tablet mit Visualisierungen angereichert.

Kollaborativer Ansatz

Beim Öffnen der Anwendung zeigt sich ein Sternenbild. Klickt der Nutzer einen Stern an, öffnet sich eine weitere Mini-App. Diese führen zu den Klangwelten der Songs. Als Spieler werden die User Teil der Musikwelt, argumentiert das MoMa: "Die App reflektiert das Interesse der Künstlerin an einem kollaborativen Prozess, der nicht nur Künstler und Entwickler, sondern auch Amateure miteinbezieht."

Die Sängerin Björk entwickelte das Konzept für die interaktive Anwendung gemeinsam mit renommierten Designern. "Biophilia" ist zwar die erste App im MoMa, in anderen US-Museen stehen jedoch bereits einige mobile Anwendungen und Videospiele.


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