BKA darf WhatsApp und Co. mit eingekauftem Staatstrojaner überwachen

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Whatsapp Pin (© 2017 CURVED )

Freie Bahn für den Staatstrojaner: Letztendlich hat sich der Einkauf des BKA doch gelohnt, sodass die Behörde nun "FinSpy" einsetzen darf. Zwar hieß es, dass der Trojaner zur Überwachung von WhatsApp und Co. auf Smartphones schon zum Einsatz gekommen ist, doch offenbar war dem nicht so.

Mit dem Trojaner möchte das BKA verschlüsselte Nachrichten von Straftätern überwachen, die über WhatsApp, Telegram und Signal verschickt werden, wie die Welt berichtet. Das kann nun bald starten, da das Bundesinnenministerium offenbar am 10. Januar 2018 die Erlaubnis dazu erteilt hat, diese "Software zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung" einzusetzen.

Überwachung Made in Germany

Entwickelt wurde der Trojaner in Deutschland von dem Unternehmen FinFisher GmbH, das dieses Schnüffelprogramm dann wohl an das BKA verkauft hat. Da die Schadsoftware ganz legal zum Einsatz kommen soll, waren aber angeblich noch viele Tests und Anpassungen nötig. Auch eine TÜV-Prüfung musste "FinSpy" offenbar überstehen, bevor er nun freigegeben wurde.

Sobald es der Trojaner auf ein Smartphone geschafft hat, soll er unbemerkt jegliche verschlüsselte Kommunikation abfangen können. "Einfach so" kann das BKA die Software allerdings nicht nutzen: Zuvor sei ein richterlicher Beschluss notwendig, der wohl nur bei bestimmten schwereren Straftaten erteilt wird. Ihr müsst euch also demnach nur um eine Überwachung sorgen, wenn ihr auch etwas angestellt habt – oder wegen einer Straftat verdächtigt werdet.

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