BKA-Trojaner: Vermeintliche Hintermänner inhaftiert

Der spanischen Polizei sei nach eigenen Angaben mit anderen Institutionen ein Schlag gegen die Hintermänner um den sogenannten "BKA-Trojaner" gelungen. In Dubai wurde die vermeintlich führende Kraft hinter der Erpressungssoftware verhaftet. Bei zehn mutmaßlichen Komplizen in Spanien klickten ebenfalls die Handschellen.

Material sichergestellt

Im Zuge der Ermittlungsarbeiten sei es zu sechs Hausdurchsuchungen gekommen. Die Beamten beschlagnahmten Material, das zur Aufklärung beitragen könnte. Die Ermittler hätten auch herausgefunden, wie die Betrüger ihren Geldverkehr leiteten. Das berichtet "Heise.de" unter Berufung auf eine spanische Mitteilung.

Trojaner blockiert Rechner

Der "BKA-Trojaner" blockiert den Zugang zum Computer und fordert den Nutzer auf, zur angeblichen Freischaltung Geld mittels eines digitalen Zahlungsdienstleisters zu überweisen. Gegenüber "Heise.de" erklärte die Staatsanwaltschaft Göttingen im Jahr 2012, es seien in dem Fall mehr als 20.000 Strafanzeigen eingegangen. Die spanische Polizei geht international von einer Vielzahl an befallenen Rechnern aus.

Tipp zur Säuberung

Erst vor Kurzem gab das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einen Tipp zur Säuberung des Systems heraus:

Zur Säuberung des eigenen Systems empfiehlt das BSI, die Webseiten des “Anti-Botnetz-Beratungszentrums” aufzusuchen. “SurfRight” und das Beratungszentrum haben eine Software namens “HitmanPro.Kickstart” zum Download bereitgestellt. Auf der Seite wird erklärt, wie Sie vorgehen müssen.

Bild: Kaspersky