BlaBlaCar tankt 100 Millionen Dollar von Investoren

Mit BlaBlaCar können sich Reisende via App verabreden, um die Fahrtkosten zu teilen
Mit BlaBlaCar können sich Reisende via App verabreden, um die Fahrtkosten zu teilen(© 2014 Facebook/Blablacar.de)

Das Dreifache der angestrebten Summe – eigentlich hatten die Gründer von BlaBlaCar in dieser Finanzierungsrunde etwa 25 Millionen Dollar als Ziel angepeilt. Doch offenbar war das Interesse der Investoren an dem Startup-Unternehmen so groß, dass die Rekordsumme von 100 Millionen Dollar zusammenkam.

Rund acht Millionen Menschen in insgesamt zwölf Ländern nutzen BlaBlaCar für die Online-Organisation von Mitfahrgelegenheiten – die entsprechende App steht sowohl in Apples App Store, als auch dem Google Play Store zum kostenlosen Download bereit. Das französische Unternehmen beschäftigt inzwischen 150 Mitarbeiter, wie Re/code berichtet. Pro Monat würde BlaBlaCar demnach von etwa einer Million Menschen genutzt.

BlaBlaCar ist auf Investoren angewiesen

BlaBlaCar finanziert sich bisher über eine Provision, um die Grenze zum gewerblichen Betrieb nicht zu überschreiten. Deshalb braucht das Unternehmen auch trotz seines großen Wachstums weiterhin Investoren, um den Dienst finanzieren zu können. Zuletzt hatte BlaBlaCar im Jahr 2012 eine Finanzierungsrunde einberufen – damals waren etwa zehn Millionen Dollar zusammengekommen.

Seine Zukunft sieht BlaBlaCar vor allem in Russland, wo Reisen mit der Bahn oder dem Flugzeug sehr teuer ist. Eine Expansion in die USA sei aber nicht geplant. Das Unternehmen sieht sich selbst nicht als Konkurrenz zum Taxi-Dienst Uber – sondern als günstige Alternative.


Weitere Artikel zum Thema
Nintendo Switch: Mitge­lie­fer­ter Joy-Con Grip lädt die Control­ler nicht
Marco Engelien
Wollt Ihr die Joy-Cons beim Spielen laden, braucht Ihr eine zusätzliche Halterung.
Akkufrust programmiert: Ohne Zubehör lassen sich die Joy-Cons der Nintendo Switch beim Zocken nicht mit Strom versorgen. Wer das will, muss löhnen.
Face­book: Redak­tion von "Correc­tiv" soll deut­sche Falsch­mel­dun­gen entlar­ven
Christoph Groth
Facebook möchte Euren News Feed von Fake News bereinigen
Was tun gegen Fake-News? Facebook setzt auf deutsche Expertise: Die Redakteure des Recherchezentrums "Correctiv" sollen künftig Enten herausfiltern.
Nintendo Switch: Abschied von StreetPass und Miiverse
Guido Karsten
Gamer mit einer Nintendo Switch sollen offenbar weder auf das Miiverse noch auf StreetPass zugreifen können
Nintendo gibt sich weltoffener denn je: Offenbar sollen Spieler mit der Nintendo Switch in Zukunft auf bestehende soziale Netzwerke zugreifen können.