Blocks auf Kickstarter: Die Modulare Smartwatch kommt

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Blocks ist die erste modulare Smartwatch.
Blocks ist die erste modulare Smartwatch.(© 2015 Kickstarter/ Blocks)

Diese Smartwatch könnt Ihr ganz nach Euren Wünschen zusammenstellen: Das Team hinter "Blocks" sammelt derzeit sehr erfolgreich Geld auf Kickstarter.

Die Blocks besteht aus einem Kerngehäuse und einem Armband mit vier Gliedern. In dem Core genannten Uhr-Bauteil sind alle Basis-Funktionen einer Smartwatch enthalten: Benachrichtigungen anzeigen, ein runder Touchscreen, WLAN, Bluetooth, ein Fitnesstracker, eine Sprachsteuerung, haptisches Feedback und ein Akku mit einer Laufzeit von anderthalb Tagen.

Austauschbare Technik im Armband

Das Armband besteht aus vier Gliedern, die Ihr herausnehmen und durch Glieder mit eingebauter Technik ersetzen könnt. Zum Start stehen eine Akkuerweiterung, ein Herzfrequenzsensor, GPS, NFC und ein sogenanntes "Abenteuer-Modul", das Höhe, Luftdruck und Temperatur misst, zur Auswahl. Bereits in Planung sind Module für eine SIM-Karte, mit Fingerabdrucksensor, eine LED-Leuchte und frei programmierbaren Tasten. Darüber hinaus sind den Fantasien der Entwickler - Blocks ist offen für Drittanbieter - keine Grenzen gesetzt. Denkbar wäre auch, dass Ihr die Smartwatch mit Modulen zum Messen der Luftqualität, einer Kamera oder zusätzlichem Speicher erweitert.

Zwischen den vier Modulen befindet sich noch ein verstellbarer Verschluss, sodass Ihr die Blocks bequem am Handgelenk tragen könnt und nicht mit einem zu großen oder zu engen Armband herumlaufen müsst. Solltet Ihr ganz schmale Arme haben, könnt Ihr sogar noch ein Glied herausnehmen.

Zum Start ist die Blocks in drei Farben erhältlich: Rot, Schwarz und Weiß. Das Kunststoffgehäuse ist wasserdicht und hat bereits eine IP67-Zertifizierung erhalten. Der Hersteller strebt sogar eine IP68-Zertifizierung an, was bedeuten würde, dass die garantierte Tauchtiefe größer und die Zeit unter Wasser länger wäre.

Interessant: Das Team von Blocks hat für die modulare Smartwatch eine eigene Software entwickelt und greift nicht auf Android Wear zurück. Trotzdem lässt sich die Smartwatch sowohl mit mit dem iPhone mit mindestens iOS 8 als auch mit Android-Geräten mit Android 4.0 oder höher koppeln.

So teuer wie herkömmliche Smartwatches

Den Chip-Hersteller Intel hat das Blocks-Team bereits überzeugt und sich die finanzielle Unterstützung des Tech-Konzerns gesichert. Trotzdem nutzen die Macher nun Kickstarter als Finanzierungs- und Vermarktungstool. In nicht einmal 24 Stunden wurde das Finanzierungsziel von 250.000 Dollar bereits um 100 Prozent übertroffen. Für 195 Dollar gibt es das Kerngehäuse der Blocks und ein passendes Armband. Investiert Ihr 285 Dollar, könnt Ihr vier Module auswählen und die Smartwatch auf diese Weise erweitern. Da kommen zwar jeweils noch 25 Dollar für die Versandkosten hinzu, aber trotzdem ergibt sich auch nach der Umrechnung in Euro ein Preis, der nicht übertrieben teuer ist, sondern sich im normalen Rahmen für eine Smartwatch bewegt. Bis zum 20. November 2015 könnt Ihr Euch die Blocks noch bei Kickstarter sichern. Die Auslieferung ist momentan für Mai 2016 geplant.


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