Blocks: Baukasten-Smartwatch für iOS, Android & Windows

Mit dem spannenden Experiment von Phonebloks fing alles an, Google griff das Konzept modularer Smartphones mit Project Ara auf. 2014 ist aber das Jahr der Smartwatches – kein Wunder also, dass die Entwickler von Phonebloks nachlegen und mit Blocks ein modulares Wearable präsentieren.

Was die Mitarbeiter rund um den niederländischen Entwickler Dave Hakkens auf dem Phonebloks-Blog schreiben, weckt den Appetit nach brauchbaren Innovationen. Häppchenweise bastelt Ihr nach dem Phonebloks-Konzept mit kleinen Bauteilen ein individuelles Smartphone zusammen. Die Designer von Blocks spinnen das Prinzip jetzt weiter: Mit der Baukasten-Smartwatch fügt Ihr Stück für Stück aus mehreren Elementen ein Wearable zusammen. Es ist ein bisschen wie Tetris fürs Handgelenk – mit einer individuell auf Euch zugeschnittenen Blocks-Watch als Ergebnis. Auf Wunsch lassen sich sogar die Module des Armbands mit weiteren Modulen versehen. Etwa für einen anderen Look.

Open-Source-Technik in Kooperation mit Intel und Samsung

Es dürfte noch ein weiter Weg sein, bis die modulare Smartwatch fertig sein wird, prognostiziert Engadget, schließlich verging seit dem Start von Phonebloks bis zum noch anstehenden Release von Googles Project Ara auch viel Zeit. Derweil werden die Verbindungen zu namhaften Herstellern gestärkt. Intel unterstützt Blocks nach dessen Sieg in einem Design-Wettbewerb mit 50.000 Dollar und gewährt Zugriff auf die hauseigenen Prozessoren. Samsung liefert sein Tizen als Betriebssystem – weil die Macher von Blocks sich weder auf Google- noch auf iOS-Richtlinien beschränken wollen, auch Windows Phone-Nutzer haben so etwas von der Smartwatch.

Ziel ist, dass jeder Hersteller irgendwann seine eigenen Bauteile liefern kann. Das Armband könnte so beispielsweise mit einem GPS-Sensor von Motorola, einer Fitness-Einheit von Apple und einer CPU von Samsung bestückt werden. Dazwischen vielleicht ein Display von Sony, auf dem Windows läuft. Blocks will alle Hersteller zusammenbringen, wenn es denn klappt.Mittlerweile ist das Team von Phonebloks jedenfalls von vier auf sechzehn Mitarbeiter gewachsen. Alle Daumen hoch für ein so ambitioniertes Projekt!


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