Boeing Black: Smartphone vernichtet bei Einbruch Daten

Mit dem Boeing Black bringt der US-Flugzeughersteller sein erstes Smartphone
Mit dem Boeing Black bringt der US-Flugzeughersteller sein erstes Smartphone(© 2014 Boeing)

„Wenn es andere nicht können, machen wir es selbst.“ So ähnlich hat es sich Boeing bei der Entwicklung seines ersten Smartphones wohl gedacht. Das Boeing Black ist vor allem dazu gedacht, die darauf enthaltenen Daten zu schützen.

Boeing hebt in neue Sphären ab. Der US-Flugzeughersteller baut jetzt auch ein Smartphone. Das Boeing Black ist vor allem für Leute gedacht, die hohe Sicherheitsansprüche an ihr Mobiltelefon stellen. Geschäftsleute oder Behördenmitarbeiter, die sensible Daten auf ihrem Smartphone speichern, nennt Boeing denn auch als Zielgruppe für sein Gerät. Das kann im Verlustfall sogar Selbstmord begehen.

4,3-Zoll-Display, 1,2-GHz-Prozessor – und ein Selbstzerstörungsmodus

„Die US-amerikanische Sicherheits- und Verteidigungsindustrie braucht einen vertrauensvollen Zugriff auf ihre Daten, um die Aufgaben erfolgreich zu erfüllen.“ Das ist Boeings Begründung, warum das Unternehmen jetzt auch Smartphones herstellt. Der Flugzeugbauer traut es den bisherigen Herstellern also nicht zu, ein sicheres Gerät zu entwickeln – und nimmt sich dieser Aufgabe nun gnädig selbst an.

Auf den ersten Blick sticht das Boeing Black nicht unbedingt hervor. Und auch die technischen Daten sind eher Smartphone-Standard: 4,3-Zoll-Display, 1,2 GHz-Prozessor, 1590-mAh-Akku, erweiterbarer Speicher. Allerdings hat Boeing das Android-Betriebssystem mit jeder Menge Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Dazu gehört eine eigene Crypto-Engine zum Verschlüsseln von Daten und Nachrichten. Highlight ist ein digitaler Selbstzerstörungsmodus: Versucht jemand, gewaltsam an Daten des Boeing Black zu kommen, löscht das Gerät diese automatisch und komplett.


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