Brillo ist das Android für Euer Smart Home

Her damit !5
Das Internet der Dinge: Alles kommuniziert mit allem
Das Internet der Dinge: Alles kommuniziert mit allem(© 2015 Google)

Smart Home ist ein riesiger Trend. Das Smartphone der Mittelpunkt. Und damit Eure Androiden künftig vernünftig mit Eurer Waschmaschine, dem Herd und der Beleuchtung kommunizieren können, hat Google nun offiziell Brillo vorgestellt.

Das ist quasi ein abgespecktes Android, das dennoch über die Kernfunktionalitäten verfügt. Damit sollen sich Apps und Gadgets einfach mit Brillo koppeln lassen. Eine ähnliche Strategie verfolgte Google bislang auch mit Android Wear für Wearables, die mit Android-Geräte kompatibel sein sollen.

Künftig wird jedes Android-Device mit Brillo-Geräten kommunizieren können, ließ der Konzern auf seiner Entwicklermesse Google I/O verlauten. Ab welcher Version genau das möglich ist, ließ man noch offen.

Während Brillo das Betriebssystem für smarte Haushaltsgeräte der Zukunft ist, dient "Weave" als Schmiermittel zwischen Smartphones bzw. Tablets und Smart-Home-Devices. Und zwischen smarten Haushaltsgeräten direkt. So erlaubt etwa das Auslösen eines Türkontaktes das automatische Einschalten der Beleuchtung. Wiederum lässt sich aus einer Rezept-App der smarte Ofen schon auf die für das Gericht passende Temperatur vorheizen.

Für Smart Home unter Android bedeuten Brillo und Weave einen großen Schritt nach vorne. Bislang war man lediglich mit Nest vertreten. Nun öffnet Google sein Betriebssystem für das Internet der Dinge. Eine Entwicklervorschau von Brillo erscheint im dritten Quartal, die für Weave im vierten Quartal dieses Jahres.


Weitere Artikel zum Thema
Galaxy S9: Display soll bis zu 90 Prozent der Vorder­seite einneh­men
Guido Karsten14
Supergeil !7Beim Galaxy S8 liegt die "Screen-to-Body-Ratio" bereits bei knapp über 83 Prozent
Beim Galaxy S9 soll das Display einen noch größeren Teil der Vorderseite bedecken als beim Vorgänger. Fällt der Rand unten dann weg?
Libra­tone Q Adapt On-Ear made for Google im Test
Marco Engelien
Dynamisches Duo: der Libratone Q Adapt On-Ear und das Pixel
Der Libratone Q Adapt On-Ear gehört zu den ersten Geräten, die das Label "made for Google" tragen. Was das bedeutet, erklären wir im Test.
Face­book bedient sich mal wieder bei Snap­chat
Francis Lido
Der Facebook Messenger könnte bald ein aus Snapchat bekanntes Feature erhalten
Der Facebook Messenger will wie Snapchat sein: Es wird ein Feature getestet, das Nutzer für den Austausch von Mitteilungen mit einem "Streak" belohnt.