China: iPhone 6-Verzögerung treibt Schwarzmarkt an

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Am Schwarzmarkt kosten die neuen iPhones doppelt so viel als der offizielle Listenpreis.
Am Schwarzmarkt kosten die neuen iPhones doppelt so viel als der offizielle Listenpreis. (© 2014 CURVED)

Aufgrund fehlender Lizenzen müssen sich die Chinesen noch auf das iPhone 6 gedulden. Am Schwarzmarkt werden die Geräte deshalb schon mal für 2.000 US-Dollar verkauft. 

Doppelter Verkaufspreis

Dass sich der Verkaufsstart des iPhone 6 und 6 Plus in China verzögert, kurbelt den Schwarzmarkt an. Mit Schildern in der Nähe der Apple Stores machen dort die Händler auf sich aufmerksam. Sie versprechen das iPhone innerhalb von zwei Tagen zu liefern. Das hat allerdings seinen Preis. Für ein 16 GB-Modell verlangt ein Verkäufer 1.300 US-Dollar - fast das Doppelte als auf der Hong Kong-Website von Apple angegeben. Ein goldenes iPhone 6 Plus ist für knapp 2.000 US-Dollar zu haben.

Woher die Geräte geliefert werden, verraten die Händler am Schwarzmarkt nicht. Im bevölkerungsreichsten Staat braucht der Hersteller eine besondere Verkaufserlaubnis, die diesmal nicht pünktlich zum internationalen Release bestätigt wurde.

20 Millionen iPhones am Schwarzmarkt

Der Release könnte sich deshalb sogar auf 2015 verzögern, berichten chinesische Medien.  In den vergangenen Jahren lag die Wartezeit bei drei Monaten. In der Zeit könnten fünf Millionen Stück am Schwarzmarkt verkauft werden, schätzt ein Analyst. Jährlich landen aufgrund des verspäteten Verkaufsstarts 20 Millionen iPhones am Schwarzmarkt.

Eine der beiden Lizenzen hat Apple bereits erhalten. Es ist jedoch noch nicht klar, wann der Konzern die zweite Lizenz und damit grünes Licht für den Verkauf bekommt.


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