Corona-Warn-App: Wichtiges Update ab heute verfübar

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Mit dem Update auf Version 1.5 bekommt die Corona-Warn-App wichtige neue Features
Mit dem Update auf Version 1.5 bekommt die Corona-Warn-App wichtige neue Features(© 2020 CURVED)

Die Corona-Zahlen steigen wieder und somit scheint die Corona-Warn-App wichtiger denn je zu sein. Seit heute steht die Version 1.5 für Android und iOS bereit und bringt zwei wichtige Features mit sich.

Die erste neue Funktion der Corona-Warn-App gibt positiv Getesteten die Möglichkeit, ein freiwilliges Tagebuch zu führen, in welchem die Nutzer ihre Krankheitssymptome eintragen. Dieses soll helfen, die Warnungen noch präziser umzusetzen und zu berechnen, wie hoch das Ansteckungsrisiko ist.

Das sagt das RKI

Erkrankte Personen sind nur eine bestimmte Zeit lang ansteckend. Diese Zeitspanne beginnt typischerweise zwei Tage vor Symptombeginn und dauert zwischen einer Woche und zehn Tage an. Durch die Eingabe der Symptome errechnet die Corona-Warn-App das Ansteckungsrisiko für Begegnungen mit gesunden Menschen. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: "Je mehr wir über die Symptome wissen und den Zeitraum der Symptome kennen, desto genauer können wir die Warnungen in der App einstellen."

Corona-Warn-App: Jetzt auch im Ausland nutzbar

Ein weiteres Feature, welches die Corona-Warn-App mit der neuen Version bekommt, ist, dass sie nun über die Grenzen Deutschlands hinaus in einigen europäischen Ländern funktioniert. Dafür werden Positiverkennungen mit den Corona-Apps der teilnehmenden Länder geteilt. Derzeit sind dies der COVID-Tracker aus Irland sowie Immuni aus Italien. Weitere Länder wie Österreich, Dänemark, Tschechien, Spanien, Polen, die Niederlande sowie Lettland und Estland sollen zeitnah folgen.

Um die Datensicherheit zu gewährleisten, haben T-Systems und SAP im Auftrag der Europäischen Kommission einen europäischen Gateway-Server installiert. Auch für dieses System gilt, dass außer den von den Apps generierten zufälligen Kennungen keine weiteren Informationen verarbeitet werden. Der Informationsaustausch erfolgt pseudonymisiert und verschlüsselt und bleibt auf das Minimum beschränkt. Die Daten sollen nur so lange gespeichert werden, wie es für eine Rückverfolgung von Infektionen erforderlich ist. Die Identifizierung von einzelnen Personen oder die Ortung sowie die Verfolgung von Bewegungen der Geräte soll unmöglich sein.


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