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WHO will Coronavirus-App mit COVID-19-Tipps veröffentlichen

WHO will Coronavirus-App mit COVID-19-Tipps veröffentlichen
Die WHO will eine App mit Infos zum Coronavirus veröffentlichen. (© 2020 Stocksy )
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27.03.20 von

Claudia Krueger

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gilt als eine der seriösen Informationsquellen in der Corona-Krise. Voraussichtlich ab Montag könnt ihr die Infos der WHO nicht nur über deren Website, sondern auch über eine Android- und iOS-App abrufen.

Die Corona-Krise konfrontiert uns jeden Tag mit neuen Meldungen, Statistiken und Ratschlägen rund um COVID-19, die uns dabei helfen sollen, gesund zu bleiben und unsere Mitmenschen zu schützen.

Allerdings sind nicht alle Ratschläge hilfreich, die wir im Netz finden, manche sogar falsch und schädlich. Um nicht auf Fake-News hereinzufallen, solltet ihr euch bei der Informationsbeschaffung an seriöse Quellen wie das Robert-Koch-Institut (RKI) oder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) halten.

WHO MyHealth-App voraussichtlich ab Montag verfügbar

Diese bringt voraussichtlich ab Montag, den 30. März, eine neue App heraus, die unter dem Namen "WHO MyHealth" veröffentlicht werden soll. Die Idee zur App entsprang dem "WHO Covid App Collective", einem Team freiwilliger Experten, das sich aus Mitarbeitern von Google und Microsoft sowie Beratern und Botschaftern der WHO und weiteren Sachverständigen zusammensetzt.

Der aktuellen Entwickler-Roadmap können wir entnehmen, dass die erste frühe Version der WHO MyHealth-App sowohl für Android als auch auf iOS verfügbar sein wird.

Läuft alles wie geplant, bietet euch ab Montag nicht nur die WHO-Website, sondern auch die WHO-App seriöse Informationen und Ratschläge. Die Anwendung wird sich an Einzelpersonen wenden, also nicht an Gesundheitsdienstleister oder Gesundheitsfachkräfte, und in den Sprachen Englisch, Französisch, Chinesisch, Spanisch, Arabisch und Russisch verfügbar sein.

WHO-App ähnelt inhaltlich der COVApp der Berliner Charité

Ähnlich wie die Browser-App der Berliner Charité (COVApp) beantwortet euch die WHO-App die Frage: "Was soll ich aufgrund meiner Symptome tun?" Sie soll Ratschläge zur Selbsteinschätzung, Selbstpflege und zum Schutz der Gemeinschaft bieten sowie Verweise auf Leitlinien lokaler Gesundheitseinrichtungen beinhalten. Ziel der Weltgesundheitsorganisation ist es, die Anwendung in Sachen Datenschutz, Sicherheit und Zugänglichkeit gleichwertig mit der WHO-Website zu machen.

Das Hauptziel der Nachfolge-Version soll laut der Entwickler-Roadmap ein Feature zur Kontaktverfolgung sein. Ob es sich hierbei um eine Art Standortverfolgung handelt, mit der die WHO den Nutzer tracken kann (siehe unsere Meldung über die Datensammlung der EU) oder ob es sich um einen Service für den Nutzer handelt, der es ihm ermöglicht, relevante Einrichtungen – beispielsweise Krankenhäuser – an seinem Standort zu finden, geht nicht klar aus der Beschreibung hervor.

Ihr seid Entwickler und sitzt derzeit wegen der Corona-Krise zuhause? Da es sich bei der WHO MyHealth-App um eine Open Source-Anwendung handelt, könnt ihr euch an der Entwicklung beteiligen.

 

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