Cortana für Android ausprobiert: Das kann der Sprachassistent schon jetzt

Noch etwas buggy, aber für einen ersten Eindruck reicht es: Eine inoffizielle Beta-Version von Cortana für Android ist vor einigen Tagen ins Netz gelangt. Wir haben sie ausprobiert.

Erst vor Kurzem haben wir Euch praktische Tipps für Apples Siri, Google Now und Microsofts Cortana im Video vorgestellt. Nun ist seit einigen Tagen eine inoffizielle Beta-Version von Cortana für Android im Netz verfügbar. Wir können vorangegangene Berichte bestätigen, wonach diese Version noch buggy ist. Allerdings ist der Ersteindruck auf einem Galaxy S6 schon mal sehr ordentlich.

Zwar passiert hier und da nach dem Druck auf einen Button nichts, aber die App startet und reagiert auf Sprachbefehle zügig. Wohlgemerkt: Es handelt sich um die US-Version. Sprachbefehle müsst Ihr also in Englisch formulieren. Das Befehlsset scheint auf den ersten Blick identisch mit dem der aktuell in Windows Phone verfügbaren Alpha zu sein.

Der große Unterschied zur Windowsversion: Unter Android ist Cortana eine Zusatz-App, ersetzt also nicht Google Now, das sich per "Ok, Google" starten lässt. Ihr müsst die Anwendung auf dem Homescreen aufrufen und anschließend auf das Mikrofon-Symbol drücken, um einen Sprachbefehl zu starten. Zusätzlich bekommt Ihr über das sogenannte Hamburger-Menü mit den drei Querstreifen links oben im Screen Zugriff auf die Bereiche "Notebook" und "Reminders". Unter Letzterem sind die mit Cortana notierten Erinnerungen gesammelt. Unter "Notebook" könnt Ihr die Zugriffe für Cortana auf Informationen und die Art der Darstellung, etwa für Restaurantempfehlungen, Filme und News anpassen sowie Euren Namen und die Privatsphäre-Einstellungen ändern.

Für einen umfassenden Test reicht der Blick auf die Beta nicht aus. Allerdings gab Microsoft bekannt, in Kürze eine Public Beta zur Verfügung zu stellen, die wohl weitaus stabiler laufen wird.


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