Darum könnte SoundCloud zum Geheimtipp für neue Musik werden

Auf SoundCloud sind viele noch unbekannte Talente zu finden
Auf SoundCloud sind viele noch unbekannte Talente zu finden(© 2014 Soundcloud, CURVED Montage)

SoundCloud ist wie beispielsweise Spotify ein Streaming-Dienst für Musik und doch gibt es gravierende Unterschiede. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal ist, dass bei SoundCloud vor allem aufstrebende und noch unbekannte Künstler zu finden sind – und genau dieser Aspekt soll in Zukunft noch weiter gestärkt werden.

Wie SoundClouds CEO Kerry Trainor in einem Interview am 13. Februar 2018 mitteilte, sollen in den nächsten Jahren hunderttausende Künstler über den Musikdienst zu finden sein, die allesamt über eine Beteiligung an Werbeeinnahmen bezahlt werden. Ruft ein Nutzer ohne kostenpflichtiges Abonnement ihre Songs auf, hört er wie bei vielen Probe-Mitgliedschaften anderer Streaming-Dienste auch Werbung. Von den so generierten Einnahmen erhalten die Künstler also direkt einen Teil ab.

Der Unterschied zu Spotify und Co.

Wie Trainor laut CNET erklärte, will SoundCloud weiter an dem Prinzip festhalten, dass Künstler nur nach einer Einladung durch den Dienst von diesem Bezahlmodell profitieren können. Die Beteiligung an Werbeeinnahmen startete bereits 2014 und ursprünglich war vorgesehen, in Zukunft alle interessierten Künstler daran teilhaben zu lassen. Laut des Soundcloud-CEOs sei man von diesem Plan wieder abgerückt, weil ein so offenes System die Gefahr des Missbrauchs beherberge.

Trotz des Einladungssystems soll aber schließlich die Zahl frischer Künstler weiter wachsen und so könnte SoundCloud in Zukunft wirklich zu einem Mekka für alle diejenigen werden, die sich besonders für ganz neue und unbekannte Talente interessieren. Der Dienst müsste sich so auch nicht mit den großen Streaming-Plattformen wie Spotify und Apple Music messen und könnte dank dieses Unterscheidungsmerkmals zusätzlich zu diesen Apps auf vielen Mobilgeräten Einzug halten.


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