Darum könnten bald mehr iOS-Apps monatliche Gebühren verlangen

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Für viele Anwendungen im App Store fällt derzeit nur eine einmalige Zahlung an
Für viele Anwendungen im App Store fällt derzeit nur eine einmalige Zahlung an(© 2018 CURVED)

Apps für iOS sollen mehr zu einem fortlaufenden Service werden: Apple ermuntert Entwickler derzeit offenbar, einen Abo-Dienst in ihre Programme einzubauen. Ein Video soll die Vorteile nun hervorheben. Ob monatliche Gebühren nun zum Trend werden?

Das Video findet ihr im Entwickler-Portal von Apple. Zu sehen sind etwa die Macher von einigen erfolgreichen Apps für iOS. Sie berichten darüber, wie sich monatliche Gebühren positiv auf die Anwendung und deren weitere Entwicklung ausgewirkt haben. So sei es mit einem Abo einfacher, den monatlichen Umsatz vorherzusagen. Das dürfte dann wiederum für Planungssicherheit sorgen, um an neuen Features für eine App zu arbeiten.

Wie viele Abos wollen Nutzer abschließen?

Durch ein Abo würden Nutzer nicht nur eine iOS-App kaufen, sondern "etwas, das wächst und sich weiterentwickelt", heißt es in dem Video weiter. Demnach sollen monatliche Gebühren zu qualitativ hochwertigeren Programmen führen. Im Clip sind auch Tipps enthalten, wie Entwickler Abonnements schmackhaft für Nutzer machen können. So sei etwa eine kostenlose Testphase ratsam.

Insgesamt zeigt das Video Erfolgsgeschichten, Tipps und Tricks. Es ist also durchaus möglich, dass einige Entwickler nun tatsächlich über ein Abo-Modell nachdenken. Die Frage ist nur, wie die Nutzer darauf reagieren, wenn gleich mehrere ihrer Lieblings-Apps Dienste gegen monatliche Gebühren bieten. In Zeiten, wo viele von euch womöglich schon für Plattformen wie Netflix, Amazon Video, Apple Music, Spotify und Co. monatlich zahlen, bleibt offen: Wie viele zusätzliche Abonnements sind Nutzer überhaupt bereit abzuschließen?

Was ist eure Meinung? Würdet ihr bei einigen iOS-Apps monatliche Gebühren zahlen, wenn ihr dafür stetig mehr Features und insgesamt eine bessere Qualität erhaltet? Bei wie vielen Abos wäre bei euch Schluss? Und: Sind solche Service-Apps für euch der nächste große Trend? Schreibt es uns in die Kommentare.


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