Das Amazon Fire Phone interessiert offenbar niemanden

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Auch exklusive 3D-Spiele wie To-Fu Fury konnten offenbar nicht für einen erfolgreichen Verkaufsstart sorgen
Auch exklusive 3D-Spiele wie To-Fu Fury konnten offenbar nicht für einen erfolgreichen Verkaufsstart sorgen(© 2014 Youtube/AmazonGameStudios)

Das Amazon Fire Phone findet nicht so recht anklang – darauf deutet eine Auswertung von Daten des Web-Werbeanbieters Chitika hin. Demnach sei es durchaus realistisch, von einer maximalen Anzahl von 35.000 Geräten auszugehen, die den Weg zum Kunden gefunden haben. Amazon selbst schweigt sich über die Zahlen aus und äußerte sich bislang nicht dazu.

Amazons Fire Phone lässt offenbar weniger Kauflust aufkommen als das Browsen im Online-Versandhaus selbst: Das 3D-Display mit seinen sechs Kameras für Headtracking scheint nicht auszureichen, den saftigen Preis zu rechtfertigen, der sich in iPhone 5s-Regionen bewegt. Zu dem Schluss kommt jedenfalls Charles Arthur in einem Artikel im Guardian, der auch auf Business Insider erschienen ist. Er hat sich die Daten des Werbenetzwerks Chitika näher angeschaut: Das Unternehmen schaltet Online-Werbung, weshalb sich aus dem aufgekommenen Traffic mit gewisser Sicherheit ableiten lässt, wie viele Personen ein Fire Phone benutzen. Amazon selbst verrät seine Verkaufszahlen nämlich nicht.

Offizielle Zahlen von Amazon stehen noch aus

Das Fazit sieht nicht gut aus für das 3D-Smartphone: Selbst nach einer wohlwollenden Kalkulation unter Berücksichtigung möglicherweise zu niedrig angesetzter Zahlen kommt Arthur auf ein Maximum von 35.000 verkauften Geräten. Wie der Artikel anmerkt, sah der Plan von Amazon-CEO Jeff Bezos vor, mit dem Fire Phone eine langfristige Strategie zu verfolgen. Etwas anderes biebe nun auch nicht übrig. Ob der Versandhaus-Chef sich in Zukunft aber noch zu den tatsächlichen Verkaufszahlen äußern wird, bleibt indes abzuwarten.


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