Das BASE Lutea 3 im Alltagstest inkl. Vergleich zum BASE Lutea 2

Das BASE Lutea 3 ist seit einigen Wochen auf dem Markt und wird von vielen Benutzern sehr positiv bewertet. Seit zwei Wochen habe ich nur das Vergnügen, das neue Smartphone von BASE testen zu dürfen und das Gerät gegen den Vorgänger BASE Lutea 2 antreten zu lassen.

Das BASE Lutea 2 habe ich seit dem Erscheinungstermin im November 2011 immer bei mir gehabt und habe es somit auch ausgiebig im Alltag getestet. In den vergangenen zwei Wochen hatte ich nun das BASE Lutea 3 jeden Tag dabei und konnte mir einen guten Eindruck zum Gerät verschaffen. Die Unterschiede und Verbesserungen möchte ich hier nun vorstellen.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Das BASE Lutea 3 wird in einer qualitativ besseren Verpackung als das BASE Lutea 2 geliefert. Ausschlaggebend ist jedoch wie sich das Gerät in der Hand anfühlt. Und dabei punktet der Neuling ebenfalls, denn das BASE Lutea 3 ist an allen Stellen sehr gut verarbeitet und macht auf den ersten Blick und beim ersten Anfassen deutlich höherwertigen Eindruck als der Vorgänger. Dieser Eindruck hat sich auch während des ersten längeren Tests auch so bestätigt. Trotz der Größe sitzt das Gerät sicher in der Hand und das verwendete Material sorgt für ein gutes Handling.

Display und Gewicht

Bei der Größe sowie Displaydiagonalen von 4,3 Zoll und einer Auflösung von 800x480 Pixeln liegen beide Geräte gleich auf, jedoch hebt sich das BASE Lutea 3 mit einem schärferen Display ab. Das Gerät liegt mit seinem Gewicht von 143 Gramm angenehmer in der Hand und suggeriert dem Benutzer ein qualitativ hochwertiges Gerät in den Händen zu halten. Alle Bedienelemente sind bequem erreichbar und auf der Android-Tastatur lassen sich auch mit kleinen Händen Texte sehr einfach verfassen.

Android 4.0.4

Ein großer Unterschied zwischen beiden Geräten ist die ab Werk installierte Android-Version. Während das BASE Lutea 2 mit Android 2.3.5 ausgeliefert wurde und es auch keine Android-Updates gibt, wurde für das BASE Lutea 3 auf die aktuelle Android-Version 4.0.4 gesetzt. Dadurch erhält der Neuling allein durch das Betriebssystem eine weitaus benutzerfreundlichere und modernere Basis.

Allgemeine Infos zum BASE Lutea 3

Durch den schnelleren DualCore-Prozessor und der daraus resultierenden höheren Taktfrequenz fühlt sich die Handhabung im Zusammenspiel mit der aktuellen Android-Version viel geschmeidiger an. Ein Ruckeln und Warten auf die Reaktion des Gerätes ist mit dem BASE Lutea 3 nicht mehr festzustellen. Das war beim BASE Lutea 2 mit der vergleichsweise schwächeren Hardware noch anders.

Ein weiterer Kritikpunkt beim Vorgängermodell war der sehr geringe interne Speicher. Es mussten immer wieder Apps verschoben oder gar gelöscht werden, um auf dem Gerätespeicher Platz für neue Apps zu haben. Außerdem mussten die Updates der festinstallierten Apps immer wieder deinstalliert werden, damit sich der interne Speicher nicht übermäßig füllt. Diese Einschränkungen konnte ich bis jetzt mit dem BASE Lutea 3 nicht feststellen. Ich habe alle bestehenden Apps übernommen und auch schon diverse weitere Apps hinzugefügt, ohne dass ich Speicherplatz- oder Performanceprobleme feststellen musste. Es empfiehlt sich jedoch die von BASE vorinstallierte App "Apps on SD" regelmäßig daraufhin zu checken, welche weiteren Apps noch auf die SD-Karte verschoben werden können.

Fazit

Allgemein handelt es sich beim BASE Lutea 3 nicht nur im Vergleich zum BASE Lutea 2, sondern auch zu Modellen anderer Hersteller um ein Spitzen-Einsteigermodell, das im Alltag wunderbar zu benutzen und zu bedienen ist. Dem BASE Lutea 2 habe ich zum Zeitpunkt des Erscheinens eine 2 minus geben. Mit dem Nachfolger wurde auf jeden Fall ein großer Sprung nach vorne gemacht, daher gebe ich dem BASE Lutea 3 die Note 2 plus. Die gute Verarbeitung, das angenehme Gefühl in der Hand und Kombination aus Hardware und aktueller Android-Version geben da den Ausschlag. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis nimmt das BASE Lutea 3 mit der oben genannten Ausstattung und einem Preis von gerade mal 199 Euro in der Einsteiger-Klasse sicher einen Spitzenplatz ein.