Das iPad 3 – dringend notwendig?

„Das neue iPad 3 der Firma Apple ist da!“, dieser Satz klingt geradezu euphorisch. Doch wie begeistert sind die Menschen eigentlich noch von dem Kultprodukt in der dritten Generation? Auf der CeBIT, der weltweit größten Technikmesse in Hannover, wurde jedenfalls eifrig am Livestream die Präsentation des neuen Tablets verfolgt. Tim Cook bezeichnete das iPad 3 als einen weiteren Schritt in einer „Revolution“, die das Ende des herkömmlichen Computers bringen solle.

Keine Frage, Apple ist in aller Munde. Das „Social Command Center“ in den Messehallen zeigte es: „iPad“ ist kurz nach der Vorstellung Thema Nummer 1 im globalen Netz. Um eine möglichst genaue Messung durchnehmen zu können, wurden etwa 150 Millionen Quellen ausgewertet. Aber was macht das Tablet von Apple so besonders und wieso haben es die anderen Hersteller so schwer, am Erfolg anzuschließen?

Als hauchdünner Unterschied könnte es bezeichnet werden – trotzdem könnte das der Vorsprung für Apple sein: der neue Bildschirm, der im Gerät verbaut ist. Das Display ist an sich nicht einmal „neu“, schließlich kommt es bereits im iPhone 4S zum Einsatz. Aber im Vergleich zum iPad der zweiten Generation hat das Display 40 Prozent mehr Farbsättigung. Das sogenannte Retina-Display ist 9,7 Zoll groß und besitzt eine Auflösung von 2.048x1.536 Pixel. Ansonsten bietet das Tablet nicht viel anderes, als die Konkurrenz auch. So wurde die Kamera verbessert und der Arbeitsspeicher auf 1 Gbyte verdoppelt. Im Bereich des Prozessors ist Apple sogar leicht im Rückstand, vergleicht man die technischen Daten mit einem Android-Table.
Wer eine wirklich hohe Auflösung benötigt, dem ist das neue iPad durchaus zu empfehlen. Doch wer auch darauf verzichten könnte, sollte sich vor einem Kauf unbedingt nach vergleichbaren Geräten anderer Hersteller umsehen.