Das iPad Air 3 ist ein kleines iPad Pro: Das kann das neue Apple-Tablet

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iPadPro 9.7
iPadPro 9.7(© 2016 Apple)

Wem das iPad Pro bislang zu groß war, der darf sich nun freuen: Apple hat auf der Keynote am 21. März das neue iPad Air 3 alias 9,7" iPad Pro vorgestellt,  das dem großen Bruder in nichts nachsteht.

Der 9,7-Zöller übernimmt nahezu alle Ausstattungsmerkmale des großen Pro-Tablets von Apple. So unterstützt es unter anderem die mit dem iPad Pro eingeführte Display-Technologie, bei der das Gerät mehr Toucheingaben verarbeiten kann. Damit lässt sich das neue, kleine iPad Pro auch mit dem Apple Pencil bedienen.

Zum besseren Verständnis: 240 Mal pro Sekunde gleicht der Apple Pencil die erfassten Daten mit dem Tablet ab. Dabei erkennt das Display des Apple-Tablets, ob Ihr mit einem Finger darauf tippt oder den Apple Pencil benutzt. Ist das der Fall, erhöht sich die Abtastfrequenz im Bildschirm, wodurch die Software die Position schneller bestimmen kann. Dadurch soll beim Zeichnen eine extrem geringe Verzögerung auftreten, was wiederum zu einer natürlicheren Benutzung führen soll.

Ganz neu und noch dem kleinen iPad Pro vorbehalten ist das True Tone Display, das mit 2048 x 1536 Pixeln auflöst. Der Screen misst die Farbtemperatur der Umgebung und passt das Bild an. Zudem soll das Display 40 Prozent weniger spiegeln und 25 Prozent heller sein als der Bildschirm des iPad Air 2.

Die Kamera stammt aus dem iPhone 6s

Der Arbeitsspeicher wächst von zwei auf vier Gigabyte RAM. Während die Pixeldichte mit 264 ppi gleich bleibt und der Retina-Bildschirm kein 3D Touch unterstützt, arbeitet unter dem ebenfalls identischen Gehäuse eine Version des A9X.

Kurios: Offenbar trägt Apple dem Umstand Rechnung, dass Touristen allzu gerne mit dem Tablet fotografieren und verbaut im 9,7" iPad Pro die 12-Megapixel-Kamera des iPhone 6s, die zusammen mit dem schnellen Chipsatz auch Videoaufnahmen in 4K-Auflösung ermöglicht. Einen True-Tone-Blitz spendiert Apple der Kamera ebenfalls, mit der Ihr Live Photos und 63-Megapixel-Panoramas aufnehmen könnt. Die Frontkamera löst mit fünf Megapixeln auf und verfügt über den bekannten Retina Flash.

Preise und Verfügbarkeit

Vom iPad Pro übernimmt das 9,7" iPad Pro auch die vier Lautsprecher, die schon beim großen Modell für einen wesentlich räumlicheren Klang sorgten. Dieser Look wird an einer Gehäusekante vom sogenannten Smart Connector unterbrochen, über den das Tablet an eine Tastaturhülle andocken kann, die über den Tablet-Akku mit Strom versorgt wird.

Erhältlich ist das 9,7" iPad Pro in den Farben Silber, Spacegrau, Gold und erstmals Roségold. Preislich liegt es weit unter dem 12,9" iPad Pro, ist mit den neuen Features allerdings auch 100 Euro teurer als der Vorgänger. Die 32-GB-WLAN-Variante kostet 689 Euro, das 128-GB-Modell 869 Euro und für 1049 Euro erhaltet Ihr ein 256-Gigabyte-Modell. Die LTE-Versionen kosten 839, 1019 und 1199 Euro. Das 9,7" iPad Pro ist ab dem 24. März vorbestellbar und ab dem 31. März verfügbar.

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