Das iPad Pro 10.5 im Teardown: So sieht das High-End-Tablet von innen aus

Das iPad Pro 10.5 enthält die gleichen Kameras wie das iPhone 7
Das iPad Pro 10.5 enthält die gleichen Kameras wie das iPhone 7(© 2017 iFixit)

Hochwertige Einzelteile, schwieriger Zugang: Das Team von iFixit hat das iPad Pro 10.5 einem ausführlichen Teardown unterzogen und die Ergebnisse auf der eigenen Webseite ausführlich dokumentiert. Spoiler: Wer das Tablet selbst reparieren möchte, wird es nicht einfach haben.

Ein Ergebnis des iFixit-Teardowns vom iPad Pro 10.5: Die stolze Bildwiederholrate von 120 Hz ist offenbar dafür verantwortlich, dass der Bildschirm doppelt so viele Kabelverbindungen aufweist wie andere Tablets der Reihe. Das iPad Pro 12.9 zum Beispiel verfügt nur über zwei Kabel, die 10.5-Zoll-Ausführung hingegen über vier. Insgesamt sei das Gerät aber dem 12.9-Zoll-Modell von 2015 ähnlicher als der 9.7-Zoll-Version, die letztes Jahr erschienen ist.

Kameras wie im iPhone 7

Was der Teardown auch zeigt: Das iPad Pro 10.5 hat für ein Tablet hervorragende Kameras. Genau genommen soll es sich um die gleichen Kameras handeln, die auch im iPhone 7 verbaut sind. So bietet das Gerät auf der Rückseite eine 12-MP-Linse, die auch Videoaufnahmen in 4K unterstützt. Vorne steht eine 7-MP-Kamera für Selfies und Videotelefonie zur Verfügung, mit der Ihr immerhin noch 1080p-Videos aufnehmen könnt.

Bei dem Teardown von iFixit wird nicht zuletzt auch bewertet, wie gut ein Gerät zu reparieren ist. In diesem Punkt schneidet das iPad Pro 10.5 sehr schlecht ab – und erhält gerade einmal zwei von zehn möglichen Punkten. Besonders negativ fällt offenbar das fest verklebte Display ins Gewicht, das bei einem nötigen Austausch hohe Kosten verursachen dürfte. Insgesamt sei das Innere des Tablets mit sehr viel Klebstoff gefüllt, was Reparaturen generell erschwert.