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Das iPhone entstand, weil Steve Jobs einen Microsoft-Mitarbeiter hasste

Mit dem iPhone wollte Steve Jobs der Konkurrenz einen Denkzettel verpassen
Mit dem iPhone wollte Steve Jobs der Konkurrenz einen Denkzettel verpassen (© 2007 Youtube/Michael Noriega )
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21.06.17 von

Michael Keller

Steve Jobs hasste einen hochrangigen Mitarbeiter von Microsoft – und entwickelte deshalb das iPhone: Einer Geschichte zufolge, die derzeit die Runde macht, war es vor allem ein negatives Gefühl, das zur Entstehung des ersten Apple-Smartphones geführt hat.

Die Anekdote stammt von Steve Forstall, der sie auf einem Event am 20. Juni 2017 preisgab, berichtet Mashable. Forstall führte unter Steve Jobs Apples Software-Abteilung von iOS. Ihm zufolge hatte Jobs bei Microsoft einen Bekannten, den er wirklich nicht ausstehen konnte. Jedes Mal, wenn der Apple-Mitbegründer diese Person getroffen hatte, soll er wütend zurückgekommen sein. Eines Tages trieb es der Microsoft-Mitarbeiter offenbar auf die Spitze: So soll er Jobs unter die Nase gerieben haben, wie sie die Welt mit ihren neuen Tablets mit Stiften beherrschen würden.

"Lasst uns ihnen zeigen, wie es richtig geht"

"Am Montag kam er [Steve Jobs] mit einer Serie an Kraftausdrücken herein", erzählte Forstall auf der Veranstaltung. Dann soll Jobs gesagt haben: "Lasst uns ihnen zeigen, wie man es richtig macht." Ein Hauptkritikpunkt an dem Microsoft-Tablet war der Eingabestift. "Man benutzt keinen Stylus", soll Jobs gesagt haben, "wir sind mit zehn Styluses geboren."

Ein weiterer Kritikpunkt von Jobs an der Konkurrenz war der resistive Touchscreen, der vor dem ersten iPhone die verbreitete Technologie war. Das Apple-Team baute also den ersten Prototyp mit einem funktionierenden Multitouch-Display. Steve Jobs war begeistert – und fragte Forstall zufolge, ob dieses Gerät auf eine Größe geschrumpft werden könnte, mit der es in die Hosentasche passt. Als er einen Entwurf für das iPhone sah, sagte er: "Stoppt das Tablet, lasst uns ein Telefon bauen". Der Rest ist Geschichte.

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