Das sind die wichtigsten Apps des Jahres 2014

Peinlich !23
Das sind unsere Apps des Jahres 2014
Das sind unsere Apps des Jahres 2014(© 2014 CURVED Montage)

Der große App-Boom mag zwar vorbei sein, aber dennoch haben uns auch 2014 wieder unzählige Programme für Smartphones und Tablets überrascht und begeistert. Einige sind Dauerbrenner, andere sind lediglich Eintagsfliegen. Aber alle waren es wert, dass wir über sie berichtet haben. Hier sind sie, unsere Apps des Jahres, die unbedingt auf Euer Smartphone gehören. 

WhatsApp

Nein, neu ist WhatsApp sicher nicht. Dennoch war 2014 das Jahr des Messengers: 19 Milliarden Dollar legte Facebook für die Firma auf den Tisch. Ein guter Deal? Wahrscheinlich schon – man braucht nur mal auf die Smartphones in aller Welt schauen: Es gibt kaum ein Smartphone, auf dem die App nicht installiert ist. Trotz großer Konkurrenz durch Skype, Threema und auch Facebook selbst kommuniziert die Welt per WhatsApp. Für uns ist WhatsApp daher ganz klar die App des Jahres!

Die Welt spricht WhatsApp(© 2014 Whatsapp, CURVED Montage)

WhatsApp für Android, iOS oder Windows Phone

Flappy Birds

Wir hätten gerne einen Link zu "Flappy Birds" gepostet. Aber die Software ist aus den Download-Portalen dieser Welt verschwunden. Jedenfalls die offizielle Version. Für eine kurze Zeit sprachen in diesem Jahr alle über "Flappy Birds". Im Game musste ein kleiner Vogel durch einfaches Tippen auf dem Bildschirm an Hindernissen vorbeigeführt werden.

Klingt simpel, ist es aber nicht. Und vielleicht gerade deshalb war das kostenlose Spiel ein riesiger Erfolg. Der Programmierer des kurzweiligen Games mit dem hohen Frustpotenzial war so überfordert mit der weltweiten "Flappy Birds"-Epedemie, dass er das Game kurzerhand wieder zurückzog. Inzwischen hat sich Dong Nguyen beruhigt und sein nicht weniger schweres "Swing Copters" veröffentlicht. Hier muss ein fliegendes Männchen durch einfaches Tippen auf den Bildschirm… – na, Ihr wisst schon.

Indie-Erfolg "Flappy Bird": Kaum gestartet, schon ist das Spiel wieder vorbei(© 2014 Flappy Bird Screenshot)

Tinder

Dass da nicht schon eher jemand drauf gekommen ist: Partnersuche per Smartphone ist 2014 dank Tinder total en Vogue. Inzwischen gibt es zwar einige Nachzügler – die bieten aber mehr oder weniger die gleichen Features. Das Prinzip des Originals ist simpel: Nachdem Nutzer ihre Präferenzen eingetippt haben, erscheinen auf dem Display Potentielle Kontakte. Ein Wisch nach links heißt 'nein', ein Wisch nach rechts heißt 'ja'.

Beruht die wohlwollende Entscheidung auf Gegenseitigkeit, dürfen die beiden miteinander chatten – und sich möglicherweise treffen. Für einige Kritiker ist die App der Abgesang auf die Liebe, andere finden die schnelle Partnersuche unglaublich praktisch. Aber kalt bleibt niemand beim Thema Tinder – was den kostenlosen Service Millionen schwer macht.

Tinder verbindet(© 2014 Tinder, CURVED Montage)

Tinder bei Android und iOS

Regenradar

Brauche ich einen Regenschirm? Oder bleibe ich auf meinem Ausflug trocken? Natürlich könnte ich mir diese Frage häufig auch mit einem Blick aus dem Fenster beantworten. Doch manchmal möchte man auch für die nächsten Tage planen – und da helfen dann auch Bauernregeln nicht mehr weiter. Aber die App "Regenradar" hilft.

Warum wir gerade diese App in unsere Liste mit aufgenommen haben? Tja, eigentlich hätten wir auch genauso gut die im jeweiligen Betriebssystem fest verankerten Wetter-Apps nennen können. Oder eine der unzähligen anderen, die es teils kostenlos und teils gegen Gebühr in den App-Stores dieser Welt gibt. Wir wollten einfach nur zeigen, dass es die einfachen und alltäglichen Anwendungen sind, die von den meisten Smartphone-Besitzern genutzt werden. Und das Wetter ist und bleibt nun einmal das Gesprächsthema Nummer eins. Das war 2014 so – und wird es auch künftig bleiben.

Regenradar erleichtert die Outdoor-Planung(© 2014 WetterOnline, iTunes, CURVED Montage)

Regenradar für Android, iOS und Windows Phone

Netto

Wie praktisch: Wenn es nach Apple geht, brauchen wir beim Einkaufen künftig kein Bargeld und keine EC-Karte mehr, ein iPhone genügt. Dass diese Bezahlmethode auch mit anderen Betriebssystemen funktioniert, hat Apple bei der Vorstellung von Apple Pay tunlichst verschwiegen.

Genauso wie den Fakt, dass es bisher kaum Möglichkeiten gibt, dass Smartphone an der Kasse einzusetzen. Der Einzelhändler Netto zeigt nun, dass es auch mit herkömmlichen Apps funktioniert – egal, welches Telefon man in der Tasche trägt. Auch wenn die Netto-App noch nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist, zeigt sie doch, wie wir künftig unsere Rechnungen begleichen werden. Schon allein dafür gebührt ihr ein Platz in unserer Liste.

Smartphone statt Portemonnaie – bei Netto soll das funktionieren(© 2014 Netto, CURVED Montage)

Netto-App für Android, iOS und Windows Phone

Yo Bitch

Ein "Yo!" für alles. Ja, wirklich alles. Statt "Wie geht es Dir" schickt man per App einfach an einen Freund ein "Yo!". Der antwortet, je nachdem wie es ihm geht: "Yo!" oder "Yo!"  Klingt bescheuert, ist es auch – macht aber dennoch Spaß. Das soziale Netzwerk mit dem einprägsamen Namen war 2014 ein Überraschungserfolg. Nutzer können nicht nur "Yo!" hin und her senden, künftig sollen mit der App auch andere Dienste ferngesteuert werden, quasi die "Yo!"-Steuerung fürs Smart Home. Dann heißt es eben bei "Ist alles in Ordnung Zuhause?" ganz einfach "Yo!"

Bescheuerter geht es nicht? Tja, falsch gedacht. "Yo, Bitch!" ist die Fortführung dieses Konzepts. Aaron Paul, bekannt als Jesse aus der TV-Serie "Breaking Bad", hat den Spruch geprägt – jetzt können ihn alle frei nach Schnauze nutzen. Mehr noch: Wem "Yo, Bitch!" nicht reicht, darf sich weitere Formulierungen, natürlich gegen Gebühr, herunterladen. Ganz ehrlich? Dann doch lieber das simple Original. Yo? Yo!

Yo Bitch(© 2014 Yo Bitch, CURVED Montage)

Yo! für Android, iOS und Windows Phone

Instagram

Einem jungen Menschen Instagram zu erklären, ist genauso überflüssig, wie einem älteren einen Fernseher. Der Fotodienst gehört zum Facebook-Imperium und hilft dem Konzern, relevant zu bleiben. Inzwischen hat sich der Kaufpreis von einer Milliarde Dollar mehr als gelohnt: Der Wert von Instagram wird auf 35 Milliarden Dollar geschätzt.

Kein Wunder, dass Instagram so erfolgreich ist, das Konzept ist einfach überzeugend. Es hat schließlich seinen Charme, Fotos im Quadratformat mit seinen Freunden und Followern zu teilen – ganz ohne die nervigen Postings, die die Timeline bei Facebook zumüllen. Der Dienst ist nicht nur soziales (Bilder-)Netzwerk – mit der App lassen sich die eigenen Fotos und Videos dank vieler Filter herrlich aufpeppen. Eigentlich müsste Instagram inzwischen zur Standardausstattung eines jeden Smartphones zählen – dafür würden wir auch gerne auf die MMS-Funktion verzichten.

Instagram(© 2014 Instagram, CURVED Montage)

Instagram für Android, iOS und Windows Phone

Spotify

Spotify(© 2014 Spotify, CURVED Montage)

CDs? Die spielen keine Rolle mehr. MP3-Downloads? In welchem Jahrzehnt lebt Ihr denn. Streaming ist die Musikquelle der Wahl. Und der Marktführer ist in diesem Bereich Spotify. Dank Internetflatrates lassen sich Songs in hervorragender Qualität auf Smartphones, Tablets und sogar inzwischen direkt auf Hi-Fi-Geräte übertragen, direkt und ohne Umwege aus dem Netz. Die Auswahl an Musik ist gewaltig. Abonnenten zahlen für den Dienst etwa zehn Euro im Monat, dürfen dafür die Musik aber sogar ohne Internetverbindung hören.

Nach eigenen Angaben gibt es im Angebot mehr als 20 Millionen Songs. Nur nicht mehr die von Taylor Swift. Die US-Sängerin möchte ihre Alben lieber wieder regulär per Download oder bei Walmart an den Mann bringen. Dem Erfolg des Dienstes schadet der Abschied allerdings kaum: Gerade Fans von Mainstream-Musik können sich bei Spotify fast jeden musikalischen Wunsch erfüllen. Die App ist daher Pflichtprogramm auf jedem neuen Smartphone.

Spotify für Android, iOS und Windows Phone

Runtastic Pro

Na, werdet Ihr auch mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten? Ganz oben auf der "Das werde ich ändern"-Liste steht häufig Sport. Mehr davon, am besten täglich. Dank Smartphones und Apps gibt es für Bewegungsabstinenz keine Entschuldigung mehr. Wer Runtastic installiert, kann getrost auf den Personal Trainer verzichten, denn die App zeichnet wirklich jeden Schritt, jeden Herzschlag und jeden Erfolg (unbarmherzig) auf. Das soll motivieren, aber vor allem dabei helfen, nicht nur 2015 Fit zu bleiben. Viel Erfolg!

Runtastic Pro(© 2014 Runtastic, CURVED Montage)

Runtastic für Android, iOS und Windows Phone

Replay

Um zu zeigen, wie leistungsstark die neuen iGeräte sind, wurde die App Replay bei der letzten Apple-Keynote ausführlich vorgeführt. Und jede Sekunde der Präsentation war es wert: Replay zaubert aus Fotos und Videos fantastische Multimediashows. Dafür werden die Dateien nicht nur einfach hübsch miteinander verbunden, auch das Design der Darstellung lässt sich nach belieben anpassen. Eine tolle App, um seine bebilderten Erlebnisse auf eine ganz besondere Art aufzubereiten.

Replay Video Editor(© 2014 Replay, CURVED Montage)

Replay iOS

Dubsmash

Möglicherweise ist es ja nur der Trend eines Sommers, aber vielleicht bleibt der Spaß auch noch 2015 erhalten: Lipsync. Was das ist? Zu bekannten Songs oder Ausschnitten aus Filmen seine Lippen bewegen und das im Video festhalten. Das ist super witzig – und lässt sich dank Anbindung an soziale Netze auch fix mit seinen Freunden teilen. Vielleicht ein Tipp für Neujahrsgrüße?

Dubsmash(© 2014 Dubsmash, CURVED Montage)

Dubsmash für Android und iOS

Kim Kardashian: Hollywood

Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Kim Kardashian eine der erfolgreichsten Apps des Jahres veröffentlich hat. Naja, wahrscheinlich hat sie bei der Programmierung keinen Finger gerührt. Braucht sie nicht, macht sie sonst auch nicht. Sie ist einfach nur da – und verdient damit pro Tag mehr, als der Durchschnittsdeutsche im Jahr. Und nun noch die App.

Spieler dürfen einmal so sein wie Kim und beweisen, wie man in Hollywood Karriere machen kann. Das Spielprinzip ist simpel, schließlich sollen auch echte Kim-Fans nicht komplizierte Regeln lernen müssen. Und sie sollen möglichst viel In-App-Einkäufe tätigen – und so den Wohlstand von der jungen Dame mehren. Machen sie. Gut gemacht, Frau Kardashian.

Kim Kardashian: Hollywood(© 2014 Kim Kardashian Hollywood, CURVED Montage)

 

Kim Kardashian: Hollywood für Android und iOS


Weitere Artikel zum Thema
Poké­mon GO: Nian­tic kündigt ab 12. Dezem­ber neue Poké­mon an
Jan Johannsen
Der Pokédex wird bald länger
Bald könnt Ihr neue Monster in Pokémon GO fangen. In einem Blogpost hat Niantic bekannt gegeben, dass es bald Details zu den neuen Pokémon gibt.
Nintendo Switch: Rollen­spiel-Hit Dark Souls 3 läuft angeb­lich schon drauf
Christoph Groth
Mit der Nintendo Switch könntet Ihr Dark Souls 3 auch unterwegs spielen
Prepare to die again: Gerüchten zufolge hat From Software bereits eine Fassung von Dark Souls 3 auf der Nintendo Switch zum Laufen gebracht.
Android: App-Upda­tes sollen künf­tig mehr als 50 Prozent klei­ner sein
Christoph Groth
App-Updates unter Android sollen künftig kleiner werden
Google gibt bekannt, dass App-Updates im Schnitt künftig rund zwei Drittel kleiner sein sollen – in manchen Fällen sogar bis zu 90 Prozent.