Der 99-Euro-PC

Kaum zu glauben, aber wahr. Das Onlinemagazin nickles.de bewies, dass man für 99 Euro einen voll funktionsfähigen Computer
bauen kann. Zu dem wurden nur Neuteile verbaut. Über diverse Onlineshops wurde ein Mickey-Maus-Gehäuse von Medion für 19,99 Euro inklusive 250 Watt Netzteil, ein Foxconn Mainboard 945G7MA-8KS2H für 32,99 Euro und ein Speicherriegel DDR2 mit einem Gigabyte für 12,98 Euro erstanden. Auf eine Festplatte sowie ein DVD-Laufwerk muss allerdings verzichtet werden -  stattdessen soll einen vier GB USB-Stick die Platte ersetzen. Dieser schlägt nochmals mit 9,65 Euro zu Buche. Als Betriebssystem kommt ein kostenfreies OS auf Linux-Basis zum Einsatz. Wie Ihr seht, kostet der 99 Euro-PC am Ende tatsächlich nur 99,47Euro.

Nun steht am Ende die Frage nach dem Sinn eines solchen Rechners. Nickels.de meint, dass man damit alle Anforderungen wie Office und Internet, Musik hören und Filme gucken problemlos schafft. Aber gibt ehrlich zu, dass man feststellen wird, dass es ohne echte HDD auf die Dauer nicht geht. Vier Gigabyte Speicher sind viel zu wenig. Der Prozessor ist einer der schwächsten.
Es darf für die heutige Zeit auch gerne mehr als nur ein Gigabyte Arbeitsspeicher sein. Am Ende des Artikels ist man jedoch der Meinung, mit Nachrüsten von einer richtigen Festplatte und Maus, sowie Tastatur, würde man dennoch nur auf 150 Euro kommen.

Ich habe nicht umsonst in meinem Artikel  "Der PC zum selber bauen" einen Office-PC im Wert von 500 Euro zusammengestellt. Bildbearbeitung, Filme gucken in HD oder ein kleineres Spiel in 3D sollten schon zu den Fähigkeiten eines Office-Rechners zählen. Und das für mehrere Jahre sicher. Aber als Wettbewerb eine nette Idee. Und genau dies wurde auch daraus gemacht. Ein User hat es tatsächlich geschafft, sich einen neuen PC für nur 57,99 Euro zusammenzustellen. Den ganzen Artikel findet Ihr auf nickles.de .