Der "Breaking Bad"-Film soll zuerst auf Netflix laufen

Aaron Paul soll auch im "Breaking Bad"-Film eine prägende Rolle spielen
Aaron Paul soll auch im "Breaking Bad"-Film eine prägende Rolle spielen(© 2019 picture alliance / dpa)

"Breaking Bad" wird offenbar tatsächlich als Film fortgeführt. Das Sequel feiert seine Premiere allerdings mutmaßlich nicht auf dem Heimatsender der Erfolgsserie. Der Film soll stattdessen zuerst auf Netflix zu sehen sein.

In den USA zeigte bisher der Fernsehsender AMC die neuen Folgen von "Breaking Bad" als erstes, anschließend lag die Ausstrahlung bei Netflix. Nun soll es umgekehrt laufen, berichtet The Hollywood Reporter und beruft sich auf nicht näher genannte Quellen. Demnach wird der Spielfilm auf der Streaming-Plattform seine Premiere feiern.

Film soll Serie fortsetzen

Eine offizielle Stellungnahme gibt es bislang nicht. AMC, Netflix und die Produzenten von Sony Pictures TV sollen eine Stellungnahme zu den Erstausstrahlungsrechten abgelehnt haben. Dies überrascht nicht. Das Projekt mit dem Arbeitstitel "Greenbrier" gilt intern als streng geheim. Trotzdem sind bereits einige Informationen zu dem "Breaking Bad"-Film durchgesickert.

Serienschöpfer Vince Gilligan soll die Story geschrieben haben, die wohl an das Ende der Serie anknüpft. Angeblich führt er bei den Dreharbeiten auch die Regie, die bereits laufen. Im Mittelpunkt steht mutmaßlich Aaron Paul als Jesse Pinkman, der bereits in der Serie "Breaking Bad" eine Hauptrolle spielte. Ob wir Bryan Cranston als Walter White zu sehen bekommen, ist noch nicht bekannt. Der Schauspieler äußerte in der Vergangenheit aber bereits großes Interesse.

Netlix ist in schweren Zeiten ein echter Coup gelungen, sollte sich der Bericht bewahrheiten. Der Streaming-Dienst konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz zwar um 35 Prozent auf 16 Milliarden US-Dollar erhöhen, muss sich künftig aber mit ernstzunehmender Konkurrenz auseinandersetzen. Immer mehr Film- und Fernsehgesellschaften, darunter Disney und Warner, planen eigene Streaming-Plattformen und nehmen Netflix womöglich Hochkaräter wie "Friends" und "The Big Bang Theory" weg.


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