Der PC zum selber bauen

/// Stand: 26. Oktober 2011

Wie in meinem Artikel "Welcher ist der "richtige" Computer für mich" versprochen, stelle ich Euch jetzt einmal zwei Varianten für einen PC zum selber bauen vor. Ich persönlich finde im Desktop-Bereich die Gruppe der Multimedia-Systeme überflüssig, da auf Grund der immer besser werdenden Grafikkarten auch im Lowend-Bereich Gelegenheitsspieler auf ihre Kosten kommen. Da zudem die Tripel- und Quadcore-CPUs immer günstiger werden, sind die Dual-Core-CPUs so erschwinglich geworden. So findet man sie auch in Office-Systemen jetzt fast immer vor. Wie soeben gesagt, wurde die Leistung der Grafikkarten so erhöht, dass auch die günstigen sowie onboard Modelle auch mühelos Filme wiedergeben, auch in HD. Deswegen hab ich mich für einen flotten Office-Rechner entschieden und einen heißen Gaming-PC, bei denen vor allem die Preis-Leistung stimmt.

Der Office PC

Hier ist das Ziel einen guten und vor allem günstigen PC zusammenzustellen. Er muss alle Anforderungen im Büro, zu Hause, im Internet und bei kleineren Spielen schaffen. Zudem soll er so wenig wie möglich verbrauchen.

CPU:
AMD A-Series 8350 4x2,90 GHz APU max. 100 Watt
120Euro

Kühler:
boxed, in der Packung enthalten
0 Euro

RAM:
Corsair Vengeance schwarz DIMM Kit 8GB
40 Euro

Mainboard:
Gigabyte GA-A75M-S2V, A75 Sockel FM1
75 Euro

Grafikkarte:
ATI/AMD HD6550D
0 Euro

Festplatte:
Western Digital Caviar Green 1000GB, SATA 6Gb/s (WD10EARX)
60 Euro

Laufwerk:
LiteOn iHAP322 DVD Brenner
25 Euro

Soundkarte:
7.1HD Audio onboard
0 Euro

Netzteil:
be quiet! Pure Power 430W ATX 2.3 80PLUS zertifiziert
40 Euro

Gehäuse:
Geschmackssache
50 Euro

Windows:
Windows 7 Home Premium 64Bit Systembuilder
60 Euro

Eingabe:
Maus und Tastatur je nach Geschmack
45 Euro

Summe: 515 Euro

Mit 515 Euro kann man sich einen soliden Office-PC zusammenstellen. Die Preise für das Gehäuse und die Eingabegeräte sind durchschnittliche Kosten. Ein Gehäuse für 50 Euro ist solide gebaut und enthält normalerweise noch ein oder zwei Gehäuselüfter. Empfehlenswert sind Gehäuse mit schraubenlosem Design. Ein Netzteil braucht nicht im Gehäuse sein, da ich ein qualitativ hochwertiges empfehle und in den Gehäusen selten so gute verbaut sind. Lediglich ein Bildschirm und ein Soundsystem benögtigs Du noch, um das System komplett zu machen. Auf Grund des PCIe 16x Slots und dem 430Watt Netzteil kann hier gut und gerne eine Grafikkarte der Mittelklasse nachgerüstet werden, falls mehr Grafikpower benötigt wird.

Der Gaming-PC

Als nächstes möchte ich Euch ein Beispiel für einen guten aber günstigen Gaming-PC präsentieren. Er wird alle aktuellen Spiele ohne Probleme wiedergeben und auch noch in Zukunft mithalten können.

CPU:
Intel Core i5-2500k  4x3,33GHz
180Euro

Kühler:
boxed, in der Packung enthalten
0 Euro

RAM:
Corsair Vengeance schwarz DIMM Kit 8GB
40 Euro

Mainboard:
ASUS P8Z68-V, Z68
135Euro

Grafikkarte:
Sapphire ATI/AMD Radeon HD6950
210Euro

Festplatte:
Western Digital Caviar Green 1000GB, SATA 6Gb/s (WD10EARX)
65 Euro

Laufwerk:
LiteOn iHAP322 DVD Brenner
35 Euro

Soundkarte:
7.1HD Audio onboard
0 Euro

Netzteil:
Super Flower Golden Green Pro 700Watt ATX2.3 80PLUS GOLD
90 Euro

Gehäuse:
Geschmackssache
80 Euro

Windows:
Windows 7 Home Premium 64 Bit Systembuilder
60 Euro

Eingabe:
Maus und Tastatur je nach Geschmack
80 Euro

Summe: 975Euro

Wie ihr seht, bekommt man für etwa 1000 Euro einen klasse Gaming-PC, der auch kommende Spiele super meistern wird. Das Netzteil stammt zwar von einer unbekannteren Firma, wurde aber als sehr gut getestet. Da die Firma aber unbekannter ist, kann man wieder viel Geld sparen. Den Test habe ich bei pcgameshardware.de gefunden. Die Grafikkarte HD6950 ist nicht viel schlechter als ihre Schwester, die HD6970 bzw. HD6990. Sie ist aber die vernüftigere Wahl, da man auch hier bares Geld spart. Ich habe mit Absicht keine externe Soundkarte gewählt, da die Karten von Creative momentan noch Probleme mit Windows 7 64Bit haben. Passende Treiber zu finden ist recht mühsam. Dennoch darf gerne über Kauf einer solchen Karte nachgedacht werden. Diese Soundkarten kosten je nach Modell zwischen 35 und 80 Euro. Es gibt sie auch teurer, aber ich würde bist 80 Euro empfehlen. Der Gesamtpreis kann variieren, da ich die Preise aufgerundet hab und die Komponenten Eingabegeräte und Gehäuse auch durchaus günstiger ausfallen können. So kann man auch unter den 1000 Euro sich ein Komplettsystem zusammenbauen.

Viel Erfolg!