Destiny – erste Details zum neuen Shooter

Destiny heißt der neue Shooter von Bungie, den Machern der Halo-Reihe. Bisher gab es zur neuen Action-Reihe, die für Publisher Activision (Tony Hawk-Reihe, Quake etc.) entwickelt wird in erster Linie viele große Fragezeichen. Doch nun haben sich die Entwickler erstmals etwas ausführlicher zu Destiny geäußert.

Destiny: Ein Spiel für Jedermann

Es sind große Pläne, die Bungie mit Destiny hat. Und nach dem Erfolg der für Microsoft entwickelten Halo-Reihe auch große Fußstapfen, in die der Shooter treten muss. Destiny soll ebenfalls eine ganze Serie an Spielen werden, ausgelegt auf zehn Jahre. Die wirkliche Herausforderung ist aber die, dass man sich auf die Fahnen geschrieben hat, ein Game zu entwickeln, das für den Spiele-Neuling genauso interessant sein soll wie für den Gaming-Profi.

Shooter mit RPG-Elementen

Dabei mischen die Entwickler aus Halo bekannte Elemente wie SciFi-Design mit RPG-Elementen. Allerdings soll es kein MMO werden. Die Entwickler sehen Destiny in erster Linie als Shooter, der lediglich mit Elementen aus Online-Rollenspielen angereichert wird. Und weil Destiny in einer offenen Spielwelt stattfindet, nennt Bungie das Game einen Shared World Shooter.

Concept Art: Verschiedene Klassen aus Destiny. (Bild: Bungie)

Nichts geht ohne Internet-Verbindung – Abos soll es nicht geben

Denn ein weiteres Kernelement ist, dass sich in Destiny alles online abspielt, also durchaus vergleichbar mit MMOs wie World of Warcraft. Ohne Internet-Verbindung wird auch das Game nicht spielbar sein. Und auch wenn man nicht spielt, dreht sich die Spiele-Welt in dieser Zei weiter. Der Spieler kann selbst entscheiden, ob er alleine losziehen mag oder eben mit Freunden oder anderen Spielern die persistente, offene Spielwelt von Destiny entdecken möchte. Bungie macht jedoch klar, dass Destiny ein Kaufspiel wird, dass es anders als bei anderen MMOs keine Abogebühren geben wird. Unklar ist hingegen noch, ob Destiny kostenpflichtige Zusatzinhalte enthalten wird.

Offene Spielwelt mit endlosen Möglichkeiten

Neue Wege will Bungie gehen was den Aufbau des Spiel-Universums anbelangt. Das ergibt sich schon aus der Tatsache, dass man sich sowohl alleine als auch in einer Art Koop-Modus durch die offene Destiny-Spielwelt bewegen kann. Bei letzterem sollen auch soziale Komponenten eine wichtige Rolle spielen. Immer dort, wo die Spieler sich treffen können – und sich gerade nicht im Kampf befinden – haben sie die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und Handel zu treiben mit den Gegenständen, die sie im Spiel sammeln können. Außerdem haben sich die Macher von Destiny eine Art Belohnungssystem ausgedacht, bei dem altgediente Gamer Anreize durch Belohnungen bekommen, wenn sie neuen Spielern helfen ins Spiel zu kommen und sich zu entwickeln.

Destiny – der Kampf Gut gegen Böse

Die Geschichte hingegen bietet wenig Neues – was hier nicht abwertend gemeint sein soll, denn irgendwie geht es doch in den meisten Spielen nur um eines: Den Kampf Gut gegen Böse. In Destiny findet der Spieler eine Welt vor, die dem Ende nah scheint. Die Menschheit wurde nahezu ausgelöscht und nur eine Handvoll hat dank des Raumschiffs „The Traveller“ überlebt. So die Ausgangs-Situation. Und nun gilt es für die verbliebenen Menschen, ihr eigenes Leben und den Fortbestand der Spezies zu retten.

Gegen finstere Gesellen wie diese muss man in Destiny bestehen. (Bild: Activision)

Release des ersten Destiny-Teils wohl erst 2014

Noch gibt es keinen offiziell kommunizierten Release-Termin für Destiny, dazu ist wohl auch zu vieles noch offen. Die Rede ist jedoch von einem Launch irgendwann im Laufe des Jahres 2014. Dann soll das Spiel für PS3 und Xbox 360 auf den Markt kommen. Zu Versionen für die neuen Next Gen-Konsolen von Sony und Microsoft, die in diesem Jahr erwartet werden, wollte sich Bungie nicht äußern.

Die Möglichkeit, etwas wirklich Großes zu schaffen

In Destiny steckt riesiges Potential. Abzuwarten bleibt, wie es Bungie gelingt, aus diesem Potential auch etwas wirklich Großes zu schaffen. Vom Gameplay gab es bislang noch nichts Greifbares zu sehen, doch die ersten Eindrücke der Spiel-Welt sind wirklich atemberaubend und machen Lust auf mehr – auf verdammt viel mehr!