"Diablo 4" wäre wohl fast ein "Dark Souls"-Verschnitt geworden

In "Diablo 3" (Bild) steuert ihr euren Charakter noch wie gewohnt aus der Vogelperspektive, das hätte beim "Diablo 4" anders sein können
In "Diablo 3" (Bild) steuert ihr euren Charakter noch wie gewohnt aus der Vogelperspektive, das hätte beim "Diablo 4" anders sein können(© 2018 Blizzard)

Wäre "Diablo 4" um ein Haar eine Art "Dark Souls" geworden? Anscheinend hat Blizzard das Spiel jahrelang in diese Richtung entwickelt. So enttäuscht die Fans bei der BlizzCon 2018 angesichts der erhofften, aber ausgebliebenen Ankündigung von "Diablo 4" waren, so froh sollten sie jetzt sein – sofern die Informationen der Wirklichkeit entsprechen.

Der langersehnte vierte Teil von "Diablo" hätte auch ein "Dark Souls"-Verschnitt werden können, wie Kotaku berichtet. Die Webseite hat Interviews mit aktuellen und ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern geführt, die lieber anonym bleiben möchten. Demnach arbeitete ab 2014 ein Entwicklerteam an einem entsprechenden Spiel mit dem Codenamen "Hades", bevor dieses Projekt 2016 eingestampft wurde. Seitdem werde am Projekt "Fenris" gewerkelt. Hätte Blizzard auf der BlizzCon 2018 etwas von "Diablo 4" zeigen können? Vielleicht. Aber möglicherweise sind einfach noch zu viele grundlegende Entscheidungen hinsichtlich Gameplay und Design nicht getroffen.

Fan-Wut 2.0?

Der Vergleich mit "Dark Souls" bezieht sich in diesem Fall auf die Kameraperspektive des Spiels. In einem solchen "Diablo 4" hättet ihr die Hauptfigur nicht wie bei den bisherigen Teilen aus der Vogelperspektive oder der klassischen isometrischen Ansicht gesehen. Vielmehr wäre eine Third-Person-Perspektive zum Einsatz gekommen, bei der man seinem Charakter von hinten über die Schulter schaut. Die Vermutung liegt nahe, dass sich zumindest die Hardcore-Fans der Spielereihe nicht über eine solche Neuausrichtung gefreut hätten – das Spiel würde sich durch die Perspektive stark von seinen Wurzeln entfernen.

Dass sich die Fans der "Diablo"-Reihe sehnlichst einen "richtigen" vierten Teil wünschen, wurde zuletzt auf der BlizzCon 2018 deutlich. Mit der Vorstellung von "Diablo Immortal" hat Blizzard nicht nur Fans der Reihe sehr enttäuscht. Die überwiegend negativen Reaktionen auf den mobilen Ableger haben anschließend hohe Wellen geschlagen. Das ging so weit, dass sich sogar einer der Mitbegründer von Blizzard in einem Interview zu dem Shitstorm äußerte.


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