Die iPhone-Story: Nur 14 Tage für das Konzept

Im Jahr 2007 ein Meilenstein: Das erste iPhone
Im Jahr 2007 ein Meilenstein: Das erste iPhone(© 2014 CC: Flickr/rafa espada)

Eine technische Revolution in zwei Wochen – so wenig Zeit ließ Steve Jobs seinem Software-Ingenieur Greg Christie im Jahr 2005 für das Konzept zum ersten iPhone, als ihm die bis dahin entwickelten Ideen nicht reichten. Bis zum fertigen Gerät vergingen dann allerdings noch weitere zweieinhalb Jahre.

Hätte Christie die Frist nicht eingehalten, wollte der damalige Apple-CEO Jobs die Aufgabe einem anderen Team anvertrauen. Doch die Zeit reichte – und Christie arbeitet heute noch für den visionären Konzern aus Cupertino. "Er wollte größere Ideen und größere Konzepte", beschrieb Christie unlängst in einem Interview mit dem Wall Street Journal erstmals die frühe Phase der iPhone-Entwicklung. Nicht alle davon konnten in der ersten Version des iPhone umgesetzt werden.

Strengste Geheimhaltung bei der Entwicklung

Dass diese Details erst jetzt ans Licht kommen, hat einen guten Grund: Nachdem Jobs das Konzept zum iPhone genehmigt hatte, wurden alle Mitarbeiter zum Schweigen verpflichtet. Alle, die mit dem Projekt zu tun hatten, sollten am besten von zu Hause aus arbeiten, sodass niemand sonst Informationen aufschnappen konnte. Im Zuge eines Rechtsstreits mit Samsung über Patente hat Apple diese Schweigepflicht inzwischen etwas gelockert und Christies Öffnung ermöglicht – auch um zeigen zu können, wie innovativ das iPhone im Jahr 2007 tatsächlich war.

Zu den neuen Features, an deren Entwicklung Christie beteiligt war, gehört beispielsweise die Möglichkeit, das Smartphone durch eine Wischgeste zu entsperren – das iPhone-typische "Slide to Unlock". Auch die Funktion, direkt aus dem Adressbuch Kontakte anrufen zu können, gehörte zu den bahnbrechenden Neuerungen des ersten iPhones, die heute längst zum Standard geworden sind.


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