Die Mobilfunkexperten stellen sich vor – Teil 5: Timo

In der Reihe: "Die Mobilfunkexperten stellen sich vor" sprechen wir heute mit dem Experten Timo.

Hallo Timo, wie kommt es, dass Du Dich so intensiv mit Mobilfunk auseinandersetzt?

Timo: Seit Anfang 2004 arbeite ich in einem Mobilfunkgeschäft und habe dadurch natürlich sehr viel mit dem Thema zu tun. Angefangen mich mit dem Thema ein wenig auseinanderzusetzen habe ich allerdings 1998 mit meinem ersten Handy, von Bosch, und einer Prepaid Karte von damals noch viag interkom, dem heutigen o2.
Gelandet bei E-Plus bin ich Ende 2003 mit dem Nokia 6220.

Hast Du Dich damals bewusst für E-Plus als Netzanbieter entschieden oder mehr Wert auf das Angebotspaket gelegt, das Dir angeboten wurde?

Timo: Ich hatte damals schon ein paar Leute im Bekanntenkreis, die kurz vorher einen Vertrag bei E-Plus abgeschlossen hatten. Die Nutzung von i-mode auf dem Handy hat mich damals sehr interessiert und da war E-Plus der einzige Anbieter. Zudem war E-Plus damals schon sehr günstig und es gab den Vorteil in den Time & More Tarifen einmal monatlich kostenfrei zwischen den Minutenpaketen wechseln zu können. Das hat mich überzeugt.

Warum wolltest Du Mobilfunkexperte werden?

Timo: Da ich beruflich oft erlebe, dass es sehr einfach sein kann Kunden weiter zu helfen, bot sich das an. In vielen anderen Foren wird man ja sehr rüde angegangen, wenn man mal eine "dumme" Frage stellt oder direkt auf google verwiesen. Davon heben sich die Mobilfunkexperten deutlich ab, weswegen ich sofern es die Zeit zulässt hier sehr gerne anderen Kunden helfend zur Seite stehe.

Kannst Du erklären wie man die Motivation findet, seine Freizeit dafür zu opfern, wenn man schon sein Geld mit Kundenservice verdient?

Timo: Erstmal muss die ganze Thematik natürlich Freude machen, dadurch opfert man dann auch nicht seine Freizeit, sondern es ist Bestandteil der Freizeit. Außerdem ist es doch schön anderen Leuten zu helfen. Es ist ja auch nicht so, dass man ständig online sein muss und auf neue Fragen wartet. Ich schaue ab und zu rein und wenn ich sehe, dass ich helfen kann, dann mache ich das schnell im Rahmen meines Wissens und der Möglichkeiten.

Seit wann benutzt Du Smartphones?

Timo: Schwierige Frage, da der Begriff "Smartphone" ja sehr weitläufig ist. Anfangs hatte ich das Nokia E75 mit einer aufschiebbaren Tastatur, da ich mich damals weder mit Touchscreen, noch mit Windows mobile und Android anfreunden konnte. Als 2012 das HTC Desire auf den Markt kam, war ich dann einer der ersten, die das Gerät hatten und nutze es bis heute. Aktuell sollte aber mal wieder ein neues Gerät her, allerdings fällt die Entscheidung schwer zwischen dem HTC One X und dem Galaxy S3, trotz Lesen tausender Vergleichsberichte.

Du hast Dich also mittlerweile auf Android als Betriebssystem festgelegt. Warum bevorzugst Du Android gegenüber iOS und dem iPhone?

Timo: Ich mag Apple nicht. Das Betriebssystem ist voller Einschränkungen. Zudem gab es das am Anfang ja nur bei einem deutschen Anbieter. Kunden anderer Anbieter waren außen vor. Das heißt das iPhone ist voller Zwänge: Zuerst musste man Kunde dieses Anbieters sein, dann muss man iTunes haben und dann war das iPhone ja technisch schon den anderen Herstellern hinterher, als es rauskam. Ich erinnere da nur an die VGA-Kamera. Die anderen Hersteller hatten da schon 5 Megapixel geboten und dafür sollte ich dann Kunde bei diesem Anbieter werden oder mir das Gerät für ca. 600 € im Ausland besorgen. Zudem ist es meiner Meinung nach auch nicht gerade kundenfreundlich nur ein Jahr Garantie auf sein Produkt zu geben.
Bei Smartphones achte ich jetzt nicht speziell auf irgendwelche Sachen. Es sollte aktuell von HTC oder Samsung sein, 8 Megapixel haben und ein 4.7 Zoll Display. Generell würde ich jetzt nur das Topgerät einer der genannten Hersteller holen, damit bin ich dann wieder für zwei Jahre zufrieden und up to date. Ich brauche nicht alle sechs Monate ein neues Gerät.

Wie nutzt Du das mobile Internet auf Deinem Smartphone? Auf welche Apps kannst Du nicht mehr verzichten?

Timo: Das mobile Internet nutze ich, um mal schnell was nachzuschlagen oder auch mal Bewertungen für Restaurants zu recherchieren.
Die Apps, die ich am häufigsten nutze, sind Solitaire, WhatsApp und Deutsche Zeitungen. Diese sind mehrmals täglich in Gebrauch. Daneben gibt es aber auch noch viele andere Apps, die ich häufig nutze, wie DB Navigator, Navigation, BurgerKing, Taschenlampe und seit neuestem Pocket zur Passwortverwaltung.
Allerdings lösche ich häufig auch neu herunter geladene Apps wieder, wenn mir über den Task Killer auffällt, dass sich diese im Hintergrund ständig wieder öffnen, so geschehen bei der offiziellen EM 2012 App der UEFA.

Die Apps, die Du genannt hast, sind alles kostenlose Apps. Bist Du auch bereit für Apps zu bezahlen?

Timo: Bislang haben mir die kostenfreien Apps ausgereicht, zudem besitze ich zur Zeit keine Kreditkarte und E-Plus ist ja bekanntlich der einzige Anbieter, bei dem man die Apps bisher nicht über seine Handyrechnung bezahlen kann - was gewiss Vor- und Nachteile hat. Ob ich mir dann Apps runterladen würde, die etwas kosten, weiß ich nicht - der Bedarf daran war wie gesagt bisher noch nicht vorhanden.

Vielen Dank für das Gespräch!