Diese App verrät Euch, ob Ihr ein Koffeinjunkie seid

Koffeinkonsum smart tracken: Jawbone will es möglich machen
Koffeinkonsum smart tracken: Jawbone will es möglich machen(© 2014 istock.com/martin-dm)

Waren Wearables lange Zeit "nur" Technik, entdecken die Hersteller den besonderen Wert eines frischen und wachen Geistes. Eine neue App von Jawbone verrät Euch, wann Ihr zu viel Koffein intus habt.

Dahinter steckt Jawbone, Hersteller des Fitness-Armbands UP. Der Name der App: Up Coffee. Die App funktioniert auch ohne das Wearable und verrät Euch, wann Ihr genug bzw. zu viel von dem Aufputschmittel im Blut hat, sodass Ihr am Ende des Tages Probleme beim Einschlafen bekommen könnte.

Die Funktionsweise des Wearables ist dabei denkbar einfach. Zum einen müsst Ihr in der App jeden Kaffee, Tee, Eistee, Cola oder Energy-Drink angeben, den Ihr trinkt. Zum anderen misst der Tracker Euer Schlafverhalten und andere Vitalfunktionen. Die App verrät Euch dann, ob Ihr ausreichend oder zu viel Koffein im Blut habt.

Der eigentliche Clou: Nach zehn Tagen soll die Software dann in der Lage sein, einen Zusammenhang zwischen den Trink- und Schlafgewohnheiten herzustellen und Aussagen darüber zu treffen, wie man den eigenen Koffeinkonsum am besten auf die Schlafgewohnheiten synchronisiert. Immer mit den Ziel, dem Nutzer einen maximalen Schlafgenuss zu verschaffen.

Nutzer fühlten sich "geduldiger, fokussierter und produktiver"

Längst ist Jawbone davon überzeugt, einen Zusammenhang zwischen der Schlafqualität und dem allgemeinen Wohlbefinden herstellen zu können. So zeigt eine Daten-Auswertung von 5.000 Schlafphasen von rund 1.600 Up-Kunden, dass wenn sie länger als sieben Stunden schliefen, ihr Wohlbefinden am nächsten Tag um 30 Prozent höher lag. Sie würden sich "geduldiger, fokussierter und produktiver" fühlen. Lustigerweise alles Eigenschaften, die eigentlich auch mit dem Kaffeetrinken verbunden werden.

Hier will die neue App ansetzen und noch einen Schritt weiter gehen. Zum Start gibt es diese allerdings nur auf Englisch und auch nur für iOS-Geräte. Eine Android-Version soll allerdings schon bald folgen.

Der Grund, warum Jawbone sich gerade dazu entschloss einen Koffeintracker zu bauen, ist denkbar einfach: "Wir stellten fest, dass das Getränk bzw. Food-Item, dass am häufigsten in unseren App aufgerufen wurde, koffeeinhaltige Getränke waren", erklärt Travis Bogard von Jawbone gegenüber Fastcompany. Es scheint sich also um ein Thema zu handeln, dass die Menschen wirklich interessiert.

Die ganz hohe Schule wäre jetzt noch eine Verbindung zwischen dem neuen Koffeeintracker und NetKafy, der wohl coolsten Kaffeemaschine der Welt. In der Schweiz haben gerade ein paar Tüftler gerade die erste Netzwerk-Kaffeemaschine der Welt gebaut -natürlich mit vollautomatischem Tassen-Einzug. Über das lokale Netzwerk lässt sich damit der nächste Schuss für den gemeinen Büro-Koffein-Junkie bequem vom eigenen Rechner aus bestellen. Das Video ist schon einmal absolut vielversprechend.


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