Diese Smartwatch soll den Akku durch Bewegung aufladen

Ein Smartwatch-Akku, der nicht an die Steckdose muss: Das Unternehmen Sequent aus der Schweiz will ein gleichnamiges Wearable herausbringen, das durch die Bewegung des Trägers aufgeladen wird. Über Kickstarter sammelt der Hersteller Geld für die Entwicklung.

Nutzer eines Wearables wie der Apple Watch oder der Samsung Gear S3 kennen das Problem: Schon bei normaler Nutzung muss die Smartwatch meist schon am Folgetag wieder aufgeladen werden, bei intensiver Nutzung sogar schon früher. Pebble hat bereits eine smarte Uhr auf dem Markt, die laut Neowin aus einer Ladung eine Woche Laufzeit ziehen kann. Doch Sequent will noch weiter gehen: Die Smartwatch nutzt kinetische Energie, um den Akku aufzuladen – und soll nach dem ersten Mal nie wieder an die Steckdose zurück müssen. Die Uhr einen Tag zu tragen, soll für 100 Tage im Stand-by-Modus ausreichen.

Zum Release ab 409 Euro

Sequent soll das edle Aussehen und die Funktionalität bieten, die ein Käufer von einer Uhr aus der Schweiz erwartet. Gleichzeitig können Träger mit dem Wearable ihre Herzfrequenz messen, sich subtile Benachrichtigungen anzeigen lassen und sogar GPS-Tracking verwenden. Die Smartwatch werde mit Android und iOS kompatibel sein und zusammen mit einer Begleit-App erscheinen.

Wenn Ihr das Projekt bei Kickstarter unterstützen wollt, müsst Ihr mittlerweile mindestens den Betrag von 199 Euro entrichten. Die für die Entwicklung des Wearables veranschlagte Summe wurde bereits erreicht; aber noch bis zum 9. August 2017 können Interessierte Sequent unterstützen. Zum Release soll die Smartwatch dann ab 409 Euro erhältlich sein. Als Termin für die Auslieferung peilt der Hersteller derzeit Dezember 2017 an.


Weitere Artikel zum Thema
AirPort Express: Apple-Router könnte doch noch AirPlay 2-Update erhal­ten
Guido Karsten
AirPlay 2 erlaubt die gleichzeitige Musikwiedergabe über mehrere Abspielgeräte.
Apple hat im April seine WLAN-Router-Reihe für beendet erklärt. Dennoch könnte der AirPort Express noch per Update AirPlay 2 erlernen.
Bald könnt ihr Android-Backups eigen­stän­dig in Google Drive sichern
Guido Karsten
In Google Drive lassen sich auch Android-Backups ablegen
Android-Updates können nur automatisch im Google Drive gesichert werden. Weil das zu Problemen führen kann, soll es bald eine weitere Option geben.
Google feilt womög­lich an einem Chro­me­cast für Video­spiele
Guido Karsten
Der Nachfolger des Google Chromecast Ultra soll über besseres WLAN und Bluetooth verfügen
Google arbeitet offenbar an einem neuen Chromecast-Dongle für Video-Streaming. Dessen Bluetooth-Funktion könnte auf weitere Fähigkeiten hinweisen.

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.