Dritte Klage wegen iPhone-Drosselung: "Apple wollte Reparaturkosten sparen"

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Manche iPhone 6s-Einheiten litten unter Akkuproblemen und mussten in die Reparatur
Manche iPhone 6s-Einheiten litten unter Akkuproblemen und mussten in die Reparatur(© 2015 CURVED)

Apple steht eine weitere Klage ins Haus. Der Vorwurf: Apple habe die Leistung älterer iPhones gedrosselt, um Reparaturkosten zu sparen. Es handelt sich inzwischen um die dritte Sammelklage.

Der Kläger im aktuellen Fall heißt Keaton Harvey und stammt aus dem US-Bundesstaat Kalifornien. Harvey ist der Überzeugung, Apple habe sein altes iPhone gedrosselt, um einen Defekt zu verschleiern und Zeit und Kosten für eine Reparatur zu sparen. Apple habe verhindern wollen, Akkus in großem Umfang austauschen zu müssen, wie es zuvor schon beim iPhone 6 nötig war.

Apple soll doppelt profitieren

Apple habe zudem doppelt profitiert, da Besitzer eines verlangsamten Modells eher zu einem Upgrade bereit seien und ein neues iPhone kaufen. Die Forderung: Apple soll die Drosselung aufheben und Nutzer über die Maßnahmen aufklären. Besitzer eines defekten iPhones sollen eine Rückerstattung oder ein Austauschgerät bzw. einen neuen Akku erhalten.

Schon der erste Kläger beschuldigte Apple, die Drosselung diene lediglich dazu, Nutzer zum Kauf eines neuen Smartphones zu bewegen. Laut Apples offiziellen Aussagen diene die Performance-Bremse dazu, plötzliche Hardware-Crashs zu verhindern. Da der Akku mit der Zeit weniger Energie bereitstelle, könnten Leistungsspitzen das Smartphone ungewollt abstürzen lassen. Bis wir erfahren, ob eine oder mehrere der Klagen erfolgreich sein werden, wird es wohl noch eine Weile dauern.


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