Drohne in der Cloud: Rook kann per Internet von überall kontrolliert werden

Die Rook-Drohne als Universalflieger: Drohnen sind praktische Fluggeräte, die bei Filmaufnahmen gute Dienste leisten. Die Quadrokopter sind zwar flexibel einsetzbar, doch meist muss sich der Pilot nebst Fernbedienung in der Nähe der Drohne aufhalten. Doch ein findiger Entwickler will das bei einer neuen Mini-Drohne ändern.

Die Rook-Drohne lässt sich über eine Android- oder iOS-App von überall dort steuern, wo es einen Internet-Anschluss gibt, wie AndroidAuthority berichtet. Die Drohne selbst besitzt ein WLAN-Modul, mit dem sie sich in das heimische oder ein anderes Netzwerk einloggen kann. Außerdem enthält sie eine Kamera, die Bilder und Videos über das Internet direkt an ein Smartphone wie das iPhone 6s oder Nexus 6P übertragen kann.

Flieger für die Heimüberwachung

Die Rook-Drohne soll entweder zur Überwachung des Eigenheims dienen – oder einfach nur dem persönlichen Vergnügen, um beispielsweise Freunden seine Wohnung aus der Ferne zeigen zu können. Damit Cyberkriminelle sich nicht des Quadrokopter bemächtigen, nutzt die Rook-Drohne eine Verschlüsselung bei der Datenübertragung. Sollte die Verbindung abreißen, manövriert sich der Flieger automatisch wieder auf sein Ladepad, das den integrierten Akku innerhalb einer Stunde vollständig füllen soll.

Einen Prototyp existiert zwar bereits, aber noch gibt es die Rook-Drohne nicht zu kaufen: Der Entwickler Jackie Wu will das Geld, das für die Produktion des Quadrokopters nötig ist, mit der Crowdfunding-Plattform Indiegogo einsammeln. Bislang ist das Investitionsziel von 20.000 Dollar noch nicht erreicht, es bleibt aber auch noch etwa ein Monat Zeit bis die Finanzierungsphase endet. Im Dezember soll die Drohne dann für 200 Dollar verkauft werden. Eine begrenzte Anzahl Unterstützer kann das Fluggerät aber schon ab einem Preis von 99 Dollar vorbestellen. Sie erhalten ihr Exemplar der Rook im Dezember 2016 – wenn die Kampagne letztlich Erfolg haben sollte und bei der Produktion keine Probleme auftreten.


Weitere Artikel zum Thema
Google kopiert AirDrop: Nearby Share versen­det Daten zwischen Smart­pho­nes
Guido Karsten
Apples Airdrop beherrscht den einfachen Datenaustausch schon seit Längerem
Google klaut von Apple, endlich. Mit Nearby Sharing will das Unternehmen einen simplen Dienst für den lokalen Datentausch einführen.
Dank iOS 13 und Android 10: Aktu­elle Smart­pho­nes sammeln weni­ger Daten
Guido Karsten
Mit iOS 13 können iPhone-Nutzer noch einfacher die Herausgabe von Daten steuern
Viele Apps sammeln mehr Daten über ihre Nutzer, als eigentlich nötig ist. Mit iOS 13 und Android 10 könnt ihr ihnen diese Angewohnheit abgewöhnen.
iPhone X von Jeff Bezos gehackt: Wie konnte das passie­ren?
Francis Lido
Das iPhone X ist durch Technologien wie Face ID eigentlich gut geschützt
Auch der reichste Mann der Welt ist nicht sicher vor Cyber-Angriffen via WhatsApp: So lief der Hack von Jeff Bezos' iPhone X ab.